NAS-Device defekt – Daten mit Acronis True Image dennoch wiederherstellen
Uff, eigentlich ist die ganze Sache noch glimpflich ausgegangen. Da hat man ein System mit zwei gespiegelten Festplatten im Verbund und allen wichtigen Daten drauf, den ersten Schreck mit einem Festplattentausch gerade hinter sich und dann das: Rauch über dem Gerät nach dem Austausch des defekten Netzgeräts. Dann steht man da mit allen Platten ohne das Gerät, das den Zugriff realisiert.
Man kann diese Platten, deren Daten nach der Synchronisation identisch sind, nun einzeln in einen Computer oder via USB- oder SATA-Schnittstelle an einen Computer hängen. Das Problem für den gelernten Windows-Nutzer ist allerdings das Dateisystem – es ist (zumindest auf den im Heimbereich üblichen Geräten) eines von Linux, das unter Windows nicht zu sehen ist. Abhilfe schafft das Booten des Rechners in ein Linux-System. Dieses wird z.B. mit dem Boot-Medium von Acronis True Image realisiert. Damit wird in eine einfach zu bedienende Backup- und Wiederherstellungsumgebung gebootet.
So habe ich mir denn auch bei der Wiederherstellung der wichtigsten Daten geholfen:
- Festplatte mit den Daten aus dem NAS entnommen und in einen Rechner eingesetzt. Es wäre auch möglich gewesen, diese Festplatte in einem externen Gehäuse via USB an einen Rechner zu anzuschließen.
- Eine weitere Festplatte mit ausreichend Platz wird ebenfalls an den Computer angeschlossen, um das Backup der Daten aufzunehmen.
- Acronis True Image wird mit Hilfe des Bootmediums gestartet und mit Hilfe der Backup-Funktion ein Backup auf Dateiebene von den Daten erstellt, die auf einem anderen NAS wieder eingespielt werden sollen. Ziel des Backups ist dabei die zweite Festplatte mit dem ausreichenden freien Platz) Dabei können gezielt Dateien aus dem Backup ausgeschlossen werden, die nicht mehr benötigt werden. (Ich habe erst beim endlosen Sichern und Wiederherstellen realisiert, wie viel unnötiger Krempel sich auf dem alten NAS angesammelt hatte.)
- Acronis True Image wird mit Hilfe des Bootmediums gestartet und mit Hilfe der Backup-Funktion ein Backup auf Dateiebene von den Daten erstellt, die auf einem anderen NAS wieder eingespielt werden sollen. Ziel des Backups ist dabei die zweite Festplatte mit dem ausreichenden freien Platz) Dabei können gezielt Dateien aus dem Backup ausgeschlossen werden, die nicht mehr benötigt werden. (Ich habe erst beim endlosen Sichern und Wiederherstellen realisiert, wie viel unnötiger Krempel sich auf dem alten NAS angesammelt hatte.)
Nebenbei bemerkt dauert die Wiederherstellung der Daten auf ein für den Heimbereich typisches NAS eine kleine Ewigkeit – was aber an den Übertragungsraten des NAS und nicht am Acronis-Programm liegt. Deswegen habe ich trotz erfolgreicher Wiederherstellung noch an anderen Varianten gefeilt. Dazu an anderer Stelle.



