Die Tücken temporärer Doppelmonitorsysteme: Verschwundene Programmfenster
Als ich auf einem Computer mit einem 15-Zöller Bücher über Word und Excel schrieb, da musste ein Monitor für alles reichen. Fensterwechsel waren ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit am Computer. Heute kann ich mit einem Notebook im Zug schlecht arbeiten, ich habe halt gern einen zweiten Monitor angeklemmt, um den Überblick zu behalten. Gerade beim Übersetzen mit SDL Trados ist mir ein einziger Monitor ein Graus – Tag-Editor, Workbench und Konkordanz und dann noch die für meine Augen notwendige große Auflösung.
Also habe ich an allen stationären Plätzen einen zweiten Monitor und kann über das Notebook und die Desktop-Eigenschaften steuern, wann er benutzt wird und wann nicht. Aber diese temporären Doppelmonitorsysteme haben ihre Tücken: Verschwundene Programmfenster, falls derMonitpor mal nicht angeschlossen ist. Heute war wieder einmal ein Programmfenster verschwunden – einige Anwendungen merken sich stur die letzte Fensterposition und öffnen sich dort, egal ob dort ein Monitor steht.
Da helfen oft nur die uralten Windows-Tastenkombinationen: ALT+Leertaste öffnet das Titelzeilenmenü des aktiven Fensters, gefolgt von W(iederherstellen) setzt das Fenster auf eine verschiebbare Größe. ALT+Lertaste, gefolgt von V(erschieben) macht das Fenster für die Pfeiltasten gefügig. Einmal auf eine Pfeiltaste und das Fenster hängt am Mauszeiger. Der einzige Trick besteht nur darin, das verschwundene Fenster zum aktiven Fenster zu machen – meist hilft die Tastenkombination ALT+Tab-Taste weiter, um den Fensterfokus zu versetzen. Besonders hartnäckige Fenster erhalten nicht zwingend den Fokus – wie bsp. das Konkordanzfenster. Bei diesem hartnäckigen Zeitgenossen musste ich eine zusätzliche Einstellung in der Workbench aktivieren: Cursor nach Konkordanzsuche in das Konkordanzfenster setzen. Danach hatte ich wieder Zugriff auf den Ausreißer.







