6. April 2012
Ich habe dich zehn Jahre lang geliebt. Jeden einzelnen Tag.
Sobald ich dich sah, ging für mich die Sonne auf. Als du mich nach vier Jahren wegen einer anderen Frau verlassen hast, ging ich durch die Hölle. Und ich war so selig, als du zurück kehrtest und die ganze Sache vom Tisch gefegt hast. Verdrängung funktioniert, wenn man wirklich will: ich habe nicht mal den Gedanken zuende gedacht, ob es die andere wirklich jemals gegeben hat oder ob deine neue Version, es sei eine Story gewesen, stimmt. So ging die Zeit ins Land, aber die Leichtigkeit war nun fort.
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6. April 2012
So ein Käse, schon wieder bin ich an dem Punkt zu sagen: ICH WILL KEINE SOZIALPÄDAGOGIN mehr sein. Ich bin so unendlich müde und frustriert. Nun stehe ich da, fühle mich im falschen Beruf und bin einfach ratlos.
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6. April 2012
Spieglein, Spieglein an der Wand … Glaubt es oder glaubt es nicht: Man kann die uralte Schneewittchen-Story ganz ohne diesen Satz, naives Blondchen mit schwarzen Haar und rührseeligen Prinzenkuss erzählen. Man muss dazu nur die gesamte Story zerbrechen und aus den Scherben ein Mosaik quietschebunt neu zusammensetzen. Aber dazu muss man vermutlich mit 1,68 ein indischer Zwerg wie Tarsem Singh sein und eine märchenhaft bollywoodartige Phantasie besitzen.
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28. März 2012
Unverhofft kommt oft. Seit dem Umräumen meines Büros kämpfe ich mit der Optimierung meiner Arbeitsumgebung. Zu einem gläsernen Schreibtisch passen halt nur ausgwählte Geräte. Früher tat es ein Tastaturumschalter. Sicher gab es immer wieder Tipps: Nimm doch dies, mach doch das. So richtig zufrieden aber war ich bisher nie. Bis heute eine Mail des Herstellers eintrudelte, die mich an das früher von mir eingesetzte Programm maxivista erinnerte.
Heute wurde ein neues Programm veröffentlicht: “ShareMouse”, das bis zu 26 Computer (unter bestimmten Einschränkungen) mit Maus und Tastatur eines jeden beliebigen Computers steuern kann. Soviel habe ich nicht. Bei mir sind es nur ein Computer, ein Notebook und insgesamt drei Displays. Ich habe mit die Demo angesehen, die Testversionen installiert und dann gekauft. Funktioniert, einschließlich Datenaustausch über die Zwischenablage zwischen den Computern. So muss es sein: Kauftipp!
20. März 2012
Alle Jahre wieder mit den ersten Sonnenstrahlen kommt das Bedürfnis auf, den Platz in der Sonne zu säubern, die Gartenmöbel aus dem Winterquartier zu holen, zu reinigen und aufzustellen. Jedes Jahr ärgere ich mich darüber, dass ich wie immer in einem Baumarkt oder einem Discounter die Möbel und die Auflagen gekauft habe. Erst muss ich jedes Jahr mit dem Kärcher an die Oberflächen, um den früheren Glanz wenigstens annähernd wieder herzustellen. Und dann die Auflagen. Waschen oder nicht? Und jedes Jahr möchte ich wieder Kettler Gartenmöbel bestellen. Qualität lässt sich halt nicht kopieren.
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14. März 2012
Liebe S.,
Als wir uns im Alter von 8 Jahren kennenlernten, lebten wir beide in schwierigen Familiensituationen und unsere Freundschaft bot uns Freiraum, Hilfe und Schutz. So manches Mal habe ich Dich mit zu mir genommen, wenn Dich Dein Vater schlug. Wir waren beste Freundinnen.
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14. März 2012
Das Leben einer Sozialarbeiterin kennt viele Geschichten. Leider bringt es der Beruf mit sich, dass sie selten lustig sind. Aber viele dieser Geschichten sind es einfach wert, aufgeschrieben und weitererzählt zu werden. So wie die Geschichte von Frau B., die in jungen Jahren für ihr Kind zur Diebin wider Willen wurde.
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13. März 2012
Als ich mit 18 wegen des Führerscheines beim Sehtest war, wurde festgestellt, dass ich kein 3D-Sehen habe und ein Auge nur noch einige wenige Prozent Sehkraft hat. Kennt Ihr diese Kinder, mit dem bunten Pflaster auf einem Auge? So etwas hätte ich haben müssen!
Bei meiner Schuluntersuchung gab es eine kurzfristige Irritation und eine ergebnisfreie Diskussion darüber, ob und wenn, mit welchem Auge ich schiele. Ich schiele nicht. Hab ich auch nie. Aber das ein Auge damals schon fehlsichtig war, das wurde leider nicht bemerkt.
Ich bekam also mit 18 Jahren eine Brille. DIese trug ich, bis mir der Doc sagte: “Kannste weglegen, da hilft nichts mehr.” Das Auge hat derzeit noch gut 10% Sehkraft und ich fahre zwar noch Auto, aber nur tagsüber bzw. in erleuchteten Großstädten (Nachtblindheit) und Parken ist für mich ohne Dreidimensionalität eine kniffelige Angelegenheit. Nebenbei gesagt lässt mich die bunte Welt von LG Cinema 3D, die meinem Sohn auf der IFA in Berlin so begeistert hatte, aus genau diesem Grund völlig kalt. Nicht zu ändern.
Der Rat des Arztes “Passen Sie auf Ihr gesundes Auge auf!” hat mich dann aber doch erschreckt. Er hat Recht: Sollte das andere Auge ausfallen, wäre ich sofort quasi blind.
Der blanke Horror: Ich könnte nicht mehr lesen!
12. März 2012
Nach 10 Monaten Salat und Salat und Salat, und zur Abwechslung: Salat hab ich es geschafft! Ich habe 10 kg abgenommen und passe wieder in die Hosen, die ich vor 10 Jahren zu Studienbeginn getragen habe. Juhu!
Allerdings bestätigt das Ergebnis meine Befürchtung, dass wir wohl alle genetisch einen Trend für eine Figur mitbringen. Denn egal, wie sehr ich mich quäle: eine Größe-34-Silhouette wird dabei nie entstehen. Nähme ich jetzt noch weiter ab, würde der Busen verschwinden und die Reiterhosen immer noch prall in der Hose sichtbar sein.
Mit Mitte 30 sollte es jetzt vielleicht möglich wein, sich mit sich selbst auszusöhnen und sich von unerreichbaren Schönheits- und Schlankheitsidealen zu verabschieden.
Und ich weiß sicher, obwohl Models, Casting-Shows und Zeitschiften einvölliganderes Bild vermitteln: die meisten Männer mögen weder völlig magere Frauen, noch haben sie Lust, den ganzen Tag miesepetrige Ich-gönne-mir-Nichts-Hungerhaken mit am Tisch sitzen zu haben.
Ich werde nun “nur” versuchen, nicht wieder zuzunehmen. Klingt möglich! Dafür muss ich zwar weiterhin auf mein wöchentliches Glas Nutella verzichten, aber Naschen ist wieder drin! Ein beruhigender Gedanke. Drückt mir die Daumen.
12. März 2012
Beim Kopieren von Text aus einer anderen Quelle passiert es immer wieder, dass die Schreibweise des eingefügten Texts nicht stimmt. Besonders aus Druckstücken übernommene Überschriften gelangen oft ausschließlich in Großbuchstaben in ein Word-Dokument oder auf eine Powerpoint-Folie. Es ist aber nicht nötig, denText in richtiger Schreibweise erneut einzugeben. Die Tastenkombination UMSCHALT+F3 und eine geschickte Markierung sorgen in beiden Programmen dafür, dass der bereits vorhandenenText schnell aufbereitet ist.
Die Tastenkombination UMSCHALT+F3 wandelt einen markierten Text bei jeder Betätigung um. TEXT -> text -> Text -> TEXT usw. Wenn jetzt noch die Markierung mit Hilfe der Steuerungstaste (STRG, CTRL) getrennt gesetzt wird, reichen wenige Arbeitsschritte aus, um die gewünschte Schreibweise zu erreichen.