Amanzon Kindle – Ich habe es getan. Erste Erfahrungen.
Irgendwie hat mich vorgestern der Kaufrausch erwischt. Na ja, Rausch ist übertrieben, aber irgendwie musste ich den Amazon Kindle ausprobieren. Eigentlich schon bei der Bestellung mit dem Vorsatz, das Gerät wieder zurückzuschicken. Aber was solls: Es war Liebe auf den ersten Griff. Nach den ersten Erfahrungen ist sicher: Das Gerät bleibt hier. Gründe?
Für einen Vielreisenden wie mich gibt es viele Stunden Zugfahrt zu überbrücken. Hörbücher sind OK, allerdings habe ich einige Passagen schon mehrfach gehört, weil ich zwischendurch eingenickt war. Bücher sind OK, allerdings muss man sich vor der Reise entscheiden, welches Buch man unterwegs lesen möchte. Und dann ist man grad nicht in der Stimmung, genau dieses vorausgewählte Buch zu lesen.
Nun Kindle: Leicht. Text ist gut lesbar in wählbarer Schriftgröße. 3 Gigabyte interner Speicher. Selbst ein Dictionary etwa 15 MB, ganze Bücher im Ein-Megabyte-Bereich. Soll bis 3500 Bücher reichen – glaub ich sofort. Riesige Anzahl auch kostenloser Bücher – im Internet oder mit dem ans WLAN angeschlossenen Kindle auswählen -Sekunden später auf dem Gerät verfügbar. Ich werde sicher noch weitere Dinge aufschreiben, aber erst mal so viel: Von jedem gewünschten Buch steht das erste Kapitel als freier Download bereit – vor dem Kauf des “Buchs” ist also ein Probelesen möglich. Und das zweite Argument: Ich habe den Hobbit als Hörbuch in englischer Sprache und dieses als “Musik” auf den Kindle geladen. Ich habe es mit dem Probekapitel des gleichnamigen Buchs versucht: Ich kann mir das Buch sozusagen vorlesen lassen und gleichzeitig den Text verfolgen. Letztlich war genau diese Möglichkeit der letzte Tropfen ins Glas der Entscheidung: Das Gerät bleibt hier.



