Text und Tier

Jörg Schumacher – Online-Journalist

Archiv der Kategorie ‘Sozialpädagogik‘


Preiswerte Werbemittel – (fast) überlebenswichtig für Grundschulen

Montag, den 26. Mai 2014
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Ich erinnere mich noch genau, dass es früher für Grundschulen ein definiertes Einzugsgebiet gab. Wenn das eigene Kind eingeschult werden sollte, dann wussten Eltern genau, wo sie ihr Kind anmelden mussten. Das ist heute anders. De facto entscheiden sich die Eltern zwischen den Schulen eines Kreises, wo die Kinder eingeschult werden. Die evangelische Grundschule hier in Schwanenberg (NRW), eine kleine, feine und liebenswerte Schule, muss daher wie andere Schulen auch um Schüler werben. In den umliegenden Kindergärten und anderen geeigneten Orte müssen anspruchsvolle Werbematerialien verteilt werden. Ohne diese Anstrenungen bleiben eventuell Schüler aus und die Schule könnte die für das Weiterbestehen nötige Gesamtschülerzahl verfehlen. Außerdem müssen alle öffentlichen Einrichtungen dabei mit ihren Haushaltsmitteln haushalten, wobei natürlich auch die Qualität der Werbematerialien nicht unwesentlich für den guten Eindruck der Schule bei den Eltern ist. Und obwohl die Verantwortlichen natürlich zuerst nach örtlichen Anbietern schauen, ist es vor allem das Internet, das mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis punktet. Für die benötigten Flyer gibt es hier mit CEWE-PRINT, der  Online Druckerei von CEWE, einen passenden Anbieter, der alle nötigen Voraussetzungen an Qualität, Preis und Lieferzeiten erfüllt.

Wichtig ist zuerst natürlich der Inhalt. Man sollte zeitig einen Termin festlegen, bis zu dem der Inhalt fertiggestellt sein muss. Das ist NICHT der Termin, an dem der Flyer gebraucht wird sondern selbstverständlich ein Termin, der die nachfolgende Produktion mit berücksichtigt. Man sollte also sehr zeitig entscheiden, wo der Druck erfolgen soll und welche Termine vom Anbieter genannt werden. CEWE-PRINT bietet beispielsweise im Notfall eine Auslieferung am nächsten Tag – verständlicherweise mit dem entsprechenden Preisaufschlag.

Den Inhalt kann man ganz leicht in einem Word-Dokument unterbringen. Mit ein wenig Vorbereitung ist schnell ein dreispaltiges Dokument erstellt, das als Rahmen für die Texte dienen kann. Als Alternative kann man die Außenmaße der Texte inklusive Faltung in zwei  große dreispaltigen Tabellen je DIN A4-Seite vorgeben.

Tipp: Man kann auch mit einer gebrauchsfertigen Vorlage unter Word beginnen, die man im Bereich Datei-> Neu unter den Vorlagen von Office.com finden kann. Für den hier geschilderten Zusammenhang bieten sich die Suchwörter „Flyer“, „Folder“ und „Broschüre“ an. Diese Vorlagen sind gut einsetzbar, wenn man sich an das Layout halten möchte und auch die Platzierung der Grafiken beibehält.

Bevor man aber an die endgültige Gestaltung geht, sollten einige Dinge ganz klar sein – der Inhalt und die Maße des Druckstücks. Für die Maße sollte man auch den Online-Anbieter konsultieren. Dort findet man für bestimmte Programme passende Vorlagen oder PDFs mit den Maßangaben z.B. für die Benutzung in Word. Vor allem die Bilder sollten Druckqualität haben – eine nicht ganz einfach abzuschätzende Aussage, wie die Abhandlung hier beweist. Da allerdings auf den Foldern nur kleine Bilder Platz finden, reicht die Qualität eigener digitaler Fotos üblicherweise aus.

Abschließend sei noch dringend anzuraten, größere Stückzahlen solcher Flyer oder Folder immer (digital) drucken zu lassen. Eine Beispielrechnung für einen Folder mit 5 Tagen Lieferzeit und 1.000 Exemplaren bei CEWE-PRINT lag bei etwa 60 Euro. Diesen Preis kann man zu Hause mit einem Tintenstrahldrucker und gutem Papier nicht annähernd erreichen. Und außerdem: Immer dann, wenn es besonders schnell gehen soll, knautscht das Papier oder die Tinte ist alle. Murphy lässt grüßen.

Happy Birthday – Whippet Koseilata´s Jeraldine Chaplin zum 16.

Mittwoch, den 30. Oktober 2013
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Ihre Aufgabe war es, lange zu leben. Diese Aufgabe hat sie mit Bravour längst erfüllt. Happy Birthday, zum 16. Geburtstag alle Gute – Whippet Koseilata´s Jeraldine Chaplin, Jerry, Rehlein, olle Zicke.

Koseilata´s Jeraldine Chaplin

 

Ich kenne Jerry seit ihrem 7 Lebensjahr – eine lange Zeit, nicht nur in Hundejahren gemessen. Zwischendurch sah es mal so aus, als würde sie mich sogar überleben. Im Moment sind wir beide gleich fit – die Treppe nimmt sie allerdings flotter als ich. Ich freue mich über jeden Tag, den wir noch gemeinsam haben.

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Schulsozialarbeit ins Schulgesetz – Jetzt Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit fordern

Sonntag, den 21. April 2013
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Ihr erinnert euch sicher: Potelka hatte hier über das Thema Schulsozialarbeit und das Dilemma der Befristung berichtet.

Ich bin … als Schulsozialarbeiterin für die Stadt (Dortmund) tätig. Mit mir wurden etwa achtzig andere Kolleginnen und Kollegen eingestellt, alle dank des Bildungs- und Teilhabepaketes von Frau von der Leyen.

Es wäre sicher für alle Beteiligten und vor allem für die kontinuierliche Betreuung der Kinder sinnvoll gewesen, langfirstig über eine Verlängerung zu entscheiden. Aber Kinder sind keine Banken und auch Sozialarbeiter haben keine wirkliche Lobby. Und dennoch sind alle diese Stellen zum Ende des Schuljahres in großer Gefahr.

Aber dennoch kann etwas getan werden. Mich hat ihr Apell erreicht und ich möchte die bescheidene Reichweite meines Blogs nutzen, um ihre Bitte zu unterstützen.

Unser Kampf für den Erhalt unserer Arbeitsplätze und den Erhalt und Ausbau der Schulsozialarbeit in Dortmund geht weiter. Wenn Du uns unterstützen möchtest, unterschreibe hier die Online-Petition. Hier der Clip zu unserer Demo (einer unserer vielen Aktionen!):

Die Petiton richtet sich an die Regierung NRW – Bildung ist (aus meiner Sicht: Leider) Ländersache.

Aber vielleicht findet ihr in eurem Bundesland eine ähnliche unterstützenswerte Aktion.

Jörg

Schulsozialarbeit – Das Dilemma der Befristung

Mittwoch, den 15. August 2012
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Ich bin seit zehn Monaten als Schulsozialarbeiterin für die Stadt tätig. Mit mir wurden etwa achtzig andere Kolleginnen und Kollegen eingestellt, alle dank des Bildungs- und Teilhabepaketes von Frau von der Leyen.

Unsere Befristung läuft nächstes Jahr im Herbst aus, nach Ende des neuen Schuljahres. Von einigen Mitstreitern habe ich jetzt schon gehört, dass sie bessere (will heißen: unbefristet und/ oder höher dotiert) Jobs gefunden und gekündigt haben. Unter uns gibt es nun bei jeder sich bietenden Gelegenheit wie Fortbildungen oder Arbeitskreisen immer wieder dassselbe Thema: wegbewerben oder abwarten?

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Mit Teufelsg’walt – Christine Lehmann lässt Schwabenreporterin Lisa Nerz leben

Donnerstag, den 3. Mai 2012
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Internet ausgefallen und nur das täglich stupide Fernsehprogramm? Alternative: Lesen statt Fernsehen. Ich habe also wieder einmal die Ariadne-Krimis gecheckt und mich durch Nachblättern an das gelesene rinnert. Eines der Bücher, das mich nachhaltig beeindruckt hat, ist der achte Schwabenkrimi um Lisa Nerz “Mit Teufelsg’walt” von Christine Lehmann. Ich mag Krimis von Frau Lehmann, die zwischen spitzwortigen und mörderischen Szenen immer wieder Interessantes vermitteln und zeigen, dass die Autorin gut recherchiert. Einen guten Gegenwartskrimi zeichnet nach meiner Meinung aus, dass er zwar Fiktion ist, Handlung, Täter, Gegenspieler und Lokalkolorit aber glaubwürdig sind. Diesen meinen Anspruch konnte Christine Lehmann mit Teufelsg’walt erreichen, anders als im eher utopisch anmutenden Krimi “Nachtkrater“.

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Gelesen und persönlich genommen: Cynthia Webb, Die Farbe der Leere

Montag, den 16. April 2012
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Ich mag das Thema nicht: Krimi über bzw. rund um Kindesmissbrauch, Kindesmord und staatliche Stellen, die sich dieses Themas von Berufs wegen annehmen müssen. Aber es wäre ähnlich falsch, das Thema auszublenden oder als nicht gegeben zu leugnen. Ich habe mich also zugegeben eher widerwillig an die Lektüre gemacht. Fazit: Das Buch von Cynthia Webb, Die Farbe der Leere, berührt persönlich.

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Ich habe den falschen Beruf – Ratlos

Freitag, den 6. April 2012
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So ein Käse, schon wieder bin ich an dem Punkt zu sagen: ICH WILL KEINE SOZIALPÄDAGOGIN mehr sein. Ich bin so unendlich müde und frustriert. Nun stehe ich da, fühle mich im falschen Beruf und bin einfach ratlos.

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Die Diebin wider Willen

Mittwoch, den 14. März 2012
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Das Leben einer Sozialarbeiterin kennt viele Geschichten. Leider bringt es der Beruf mit sich, dass sie selten lustig sind. Aber viele dieser Geschichten sind es einfach wert, aufgeschrieben und weitererzählt zu werden. So wie die Geschichte von Frau B., die in jungen Jahren für ihr Kind zur Diebin wider Willen wurde.

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Aus dem Alltag einer Schulsozialarbeiterin – Hospitation bei einer Kollegin

Sonntag, den 11. März 2012
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Ich war bei einer Kollegin zur Hospitation eingeladen: sie ist auch als Schulsozialarbeiterin tätig, anders alsichaber an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“. Sie zeigte mir das Gebäude, stellte mich den Lehrkräften vor und da sie täglich in allen Klassen abfragt, welche Schüler fehlen, sah ich innerhalb weniger Minuten alle gut 100 Schülerinnen und Schüler in den 10 Klassenstufen.

Die Kollegin erzählte von einem Jungen: er ist in der 5. Klasse und elf Jahre alt. Neben ihm sein Integrationshelfer. Den hat er, weil er derzeit 19 Anzeigen wegen Körperverletzung bei der Polizei hat.

In meiner jahrelangen Tätigkeit als Sozialpädagogische Familienhelferin habe ich schon so einiges gesehen, aber ich bin doch noch immer wieder neu entsetzt. Da steht dieser Junge, der Inti wie ein Schatten immer direkt neben ihm und strömt aus jeder Pore nur eines aus: Provokation.

Als ich später zuhause kurz meinem Sohn (14) davon berichte, fragt er nur: „Und wieviele Opfer haben ihn nicht angezeigt?“

Ein sehr kluger Gedanke!
Beunruhigend.

Neues aus der Schulsozialarbeit – Kinderarbeit in Deutschland

Samstag, den 10. März 2012
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Es kommt selten genug vor, aber ich konnte um 17:15 Uhr in den Feierabend. Als ich aus dem Schulhaus stolpere und hoffnungsvoll Richtung U-Bahn-Station laufe, sehe ich eine meiner Schülerinnen aus dem Nebenhaus kommen: N. Mir rutscht direkt heraus: „Was machst Du denn hier?“ N.: „Ich arbeite. Ich verteile Zeitungen.“ Mir bleibt die Spucke weg! N. ist 11. In Worten: ELF Jahre alt. Kinderarbeit in Deutschland?

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