Text und Tier

Vermischtes, Verschmitztes, Sprachliches und Pädagogisches – Jörg Schumacher – Online-Journalist

Archiv der Kategorie ‘Film‘


#followerpower Schattenmenschen – der Film – Zwei Kinokarten (pls RT)

Freitag, den 11. Mai 2012
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Ich habe gewonnen. In mehrfacher Hinsicht. Zum einen war ich gestern in der arCanum-Akademie München zu einem netten Abend. Netzwerken mit Erfolg und netten Erlebnissen. Der zweite Gewinn war das Rahmenprogramm – kurze Ausschnitte aus dem Film Schattenmenschen. Sensationelles No-Budget-Kino. Tolle Bilder, hochinteressante Story, großartige Darsteller. Kurz gesagt: Unbedingter Geheimtipp für Cineasten. Dritter Gewinn aus der Tombola: Zwei Karten, die ich gern weitergebe an den Erstfragenden :-)

23.5.2012, 20:00 Uhr

Gröben – Lichtspiele, Puchheimer Straße 2, 82194 Gröbenzell

Meine Mailadresse findet ihr im Impressum, ich freue mich auf die Anfragen. Und wer zu spät kommt – es gibt vermutlich Karten auch im Vorverkauf. Es lohnt. Versprochen.

Filmkritik – Marvel’s The Avengers

Mittwoch, den 2. Mai 2012
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Uii, war das Popcorn-Kino. Das Popcorn rieselte auf meine Lesebrille und verklebte diese nachhaltig. Schließlich hatte ich eine 3D-Brille auf der Nase und genoß die aufregenden 3D-Szenen in “Marvel’s The Avengers“. Da geht so ein Korn auf dem Weg in den Mund schon mal daneben. Obwohl dieser ob der Action auf dem Schirm gelegentlich weit offen stand. Gelegentlich. Mir scheint nach diesem Besuch, dass man leidenschaftlicher Fan des Marvel-Universums sein muss, um den Film atemberaubend zu finden. Aber es geht auch ohne – ich habe mich in einem Minikino köstlich amüsiert. Rein in den Kinosessel, abtauchen, abschalten, geniessen.

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Spieglein, Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen #hach

Freitag, den 6. April 2012
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Spieglein, Spieglein an der Wand … Glaubt es oder glaubt es nicht: Man kann die uralte Schneewittchen-Story ganz ohne diesen Satz, naives Blondchen mit schwarzen Haar und rührseeligen Prinzenkuss erzählen. Man muss dazu nur die gesamte Story zerbrechen und aus den Scherben ein Mosaik quietschebunt neu zusammensetzen. Aber dazu muss man vermutlich mit 1,68 ein indischer Zwerg wie Tarsem Singh sein und eine märchenhaft bollywoodartige Phantasie besitzen.

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Kinofreak – Ohne Kino ist das Leben kein Leben

Mittwoch, den 7. März 2012
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Mein allerallererster Kinofilm war “Bernard und Bianca”. Ich muss etwa 9 Jahre alt gewesen sein. Und war sofort angefixt. Mein Spielverderbervater war leider nicht oft dazu zu bewegen, mit mir ins Kino zu gehen. Nein, er verbot mir sogar einige Filme. Aber Kino ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.

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Die Kunst der Stille – Im Kino: “The Artist” Die Neuinterpretation eines vergessenen Genres

Sonntag, den 19. Februar 2012
Webnews

In Mel Brooks „Silent Movie“ war es ausgerechnet Marcel Marceau, weltberühmter französischer Pantomime, der das einzig im Film gesprochene Wort lieferte.

In „The Artist“, dem formalen Stummfilm von Michel Hazanavicius (Buch und Regie), wird die Stille gleich mehrere Male kunstvoll durchbrochen. Der Protagonist, Stummfilmstar George Valentine (mit Brillantine-Charme strahlend verkörpert von Jean Dujardin), vom Studioboss wegen des aufkommenden Tonfilms ausgemustert, wird in einem Alptraum von Tönen terrorisiert und von Alltagsgeräuschen außer Gefecht gesetzt. Plötzlich klirrt das umfallende Glas, klopft das Holz des Rasierpinsels auf dem Tisch, klingt gellend das Kichern der vorbei eilenden Showgirls. Nur er selber kann keinen einzigen Ton erzeugen und spiegelt so in seinem beängstigenden Traum seine eigene Unfähigkeit, flexibel zu reagieren wider. Töne als Akzent, Geräusche als Bedrohung, Kommunikation als neumodischer Krimskrams.

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