Text und Tier

Vermischtes, Verschmitztes, Sprachliches und Pädagogisches – Jörg Schumacher – Online-Journalist

Archiv der Kategorie ‘Dogforfun‘


Katzen fressen Vögel

Dienstag, den 8. Februar 2011
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Diese Feststellung “Katzen fressen Vögel” gilt für frei laufende Katzen ebenso wie die Feststellung, dass Katzen Mäuse fressen. Irgendwie aber tut es mir um die Vögel aber immer mehr leid als um Mäuse. Die Vernunft sagt mir natürlich, dass eine Katze keinen Mauersegler aus der Luft fängt und die eher kranken oder schwachen Vögel gejagt werden. Aber das ist für mich kein wirklicher Trost.

Aber wir haben uns so entschieden: Die Katze lebt überwiegend im Freien rund um unser Grundstück. Mit allen Konsequenzen für die Lebenserwartung der Katze und der Tiere rund herum. Und es ist dann umso schöner, wenn die Katze angeschnurrt kommt und uns die Beute vor die Füße legt. Und manchmal ist es dann eben ein toter Vogel, ein kleines Häschen, ein Maulwurf, eine Taube …

Ich brauche eine Katze gegen die Mäuse!

Dienstag, den 8. Februar 2011
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Am GartenzaunMit dem Spruch “Ich brauche eine Katze gegen die Mäuse! Jemand muss die Mäuse fangen!” stand der Nachbar vor der Tür. Der war grade zugezogen, aus der Stadt. Sein Haus stand ein paar Wochen leer, bevor er es erworben hatte. Die Folge davon scheint eine Mäusepopulation zu sein, die sich mitunter auch mal im Haus zeigt. Ich bin einmal mitgegangen und hab mir die Spuren angeschaut: Eindeutig die Hinterlassenschaft von Mäusen.

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Apropos: Katz und Maus und ich

Dienstag, den 25. Januar 2011
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Also, ich find es unsportlich, die Maus erst in der Falle zu fangen und dann vor Miezies Nase freizulassen. Ich finde auch Totfallen (sagt Mann so?) eklig. Aber was sich die Mäuse trauen, ist schon irgendwie herausfordernd.

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Maus fangen mit Speck? Was sonst?

Montag, den 24. Januar 2011
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Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, dass Mann mit Speck Mäuse fangen kann. Diesem Gerücht folgend sind Katze und ich gemeinsam in der Küche auf Jagd gewesen. Katze wurde zunehmend frustrierter – von “Ich krieg dich sowieso” bis “Ich mag eigentlich keine Mäuse, die in Küchen leben”. Ich habe eine etwas ältere und verbeulte Lebendfalle aufgestellt und mit einem Stück Salami bestückt. Das lag dann eines Tages vor der Falle, die irgendwie nicht ausgelöst hatte. Frech!

Nachdem Katze und ich nunmehr drei Wochen erfolglos waren, kam Frau gestern mit dem Hinweis: “Nimm Nutella-Brot”. Also hab ich ein Stückchen Brot abgeschnitten, in die Nutella gestippt und zusätzlich zur Salami in die Falle getan. Was Wunder – heute früh beim Kaffee schnappte die Falle zu und Mäuschen hat überlebt. Natürlich hab ich es ausgesetzt und nicht der Katze gegeben – das wäre unfair.

Also mit Speck fängt Mann Mäuse? Mitnichten – die Praxis beweist Nutella-Brot.

Goliath vs. Gazelle – Irish Wolfhound und Whippet entscheiden die Rangordnung

Freitag, den 17. September 2010
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Wer glaubt, dass der größere Hund immer auch der in der Rangordnung höhere ist, der irrt. Die Körpergröße spielt beim Austragen von Rangordnungszwisteleien nach meiner Erfahrung keine Rolle. Entscheidend sind Auftreten und Körpersprache der Rivalen. Außerdem ist nie etwas für immer – der kleinste Anlass kann eine zeitweilig entschiedene Rangordnung wieder fragwürdig werden lassen.

Im Moment ist es bei uns wieder einmal spannend – Irisch Wolfhound Neelix, mittlerweile fast 3 Jahre alt, ist erwachsen geworden. Der fast gleichaltrige Whippet-Rüde Söckchen nervt ihn im Moment. Warum, weiß keiner, ich habe den ersten Anlass verpasst. Da ein Whippet wenig Fell hat, ist schon verwunderlich, dass die lautstarken gelegentlichen “Kämpfe” so glimpflich ablaufen. Aber ein “schreiender” Whippet hört sich schon herzzerreißend an, wenn gleichzeitig das sonore Gebell eines wütenden Wolfhounds zu hören ist. Aber, toi toi toi, es ist unblutig.

Wie das Problem zu lösen ist? Wo es nur um den dritten Platz geht, ist alles nicht mehr so spannend. Wir sind also gerade dabei, als in der Rangordnung deutlich höher platzierte Rudelchefs klarzumachen, dass wir keinerlei Streitigkeiten dulden. Das ist schon ein wenig lästig, aber offensichtlich notwendig. Und es entkrampft die Situation – mal sehen, wann wir damit endgültigen Erfolg haben.

Rassistische Whippets – auch mit einem Irish Wolfhound geht Kuscheln

Dienstag, den 25. Mai 2010
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Eine angebliche Hundeversteherin und Whippetfreundin wollte mir einmal einreden, dass Whippets rassistisch wären und nur miteinander Kuscheln würden. Letzeres können sie gut: man nehme ein kleines Körbchen und zehn Whippets und warten wenige Sekunden – schon liegen sie auf und untereinander miteinander im Körbchen. Aber warum sollte das nicht mit anderen Hunden gehen. Vor allem dann, wenn die Hunde zu einem Rudel gehören?

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Hundeliege Coolaroo im Langzeit-Praxistest

Dienstag, den 20. April 2010
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imgname--irish wolfhound dearleloo fahlt wohl auf coolaroo der innovativen hundeliege---50226711--images--Irish Wolfhound Dear Leeloo Coolaroo

Im September 2007 hatte ich im Beitrag Irish Wolfhound Dear Leloo fühlt sich wohl auf Coolaroo, der innovativen Hundeliege über den Erwerb der Hundeliege von Coolaroo berichtet. Die Liege steht unverändert seit diesen Tagen Sommer und Winter bei jedem Wetter draußen. Der Bezug hält, auch das Gestell ist zwar deutlich grauer, aber immer noch völlig in Ordnung. Bisher sind die Werbeversprechen also auf dem Weg, erfüllt zu werden. Ist ja praktisch Halbzeit.

Leeloo ist zu Pfingsten 2008 über die Regenbogenbrücke gegangen, beinahe zeitgleich mit Mr. Stringer, Slowly und Kater Kater. Es war ein schweres Jahr …

Aber die Hundeliege steht beinahe unverändert im Garten. Einzige Anmerkung: Zu kleine Welpen sollten die Liege nicht benutzen können – in einem Fall hatte sich ein Welpe ein Bein an einer Ecke zwischen Stoff und Gestell verklemmt und einen dauerhaften Schaden zugezogen.

Ein Muss für Hundefreunde – Marley und ich

Freitag, den 15. Januar 2010
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Gestern abend habe ich Marley und ich (Marley & Me) gesehen. Was als Komödie begann – von der Entscheidung für einen Hund, den üblichen Fehlern ahnungsloser Hundehalter und Marley als “Conan, der Zerstörer” – entwickelte sich zu einem anrührenden und wertvollen Film.

Wer noch nie einen Hund hatte und sich überlegt, einen solchen anzuschaffen, für den sollte dieser Film genügend Stoff zum Überlegen bereithalten. Meine Empfehlung: Genau hinschauen und Taschentuch bereithalten …

[Trailer]

Mighty Mouse überlebt Beißattacke – aber Apple das Recht auf Mighty Mouse

Donnerstag, den 8. Oktober 2009
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Gestern waren die “Jungs” längere Zeit allein und prompt musste Mighty Mouse dran glauben. Das Zeigegerät, dass zum Mini-Mac hinterm LCD-Fernsehgerät gehört, war angeknabbert. Der Täter war anhand der Schäden schnell identifiziert: Wenn Irish Wolfhound Neelix die Maus erwischt hätte, dann wäre das Kabel durch gewesen, also kam nur Whippet Söckchen dafür in Frage. Der hatte nur das Kabel gekaut, ohne die Funktion der Maus zu beeinträchtigen. Glück gehabt.

Im Gegensatz zu Apple. Die Firma muss wohl zukünftig auf den Namen “Mighty Mouse” verzichten, wie aktuelle Meldungen zeigen: “Mighty Mouse: Apple verliert Markennamen“.

Dinge, die die Welt nicht braucht

Montag, den 28. September 2009
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Es ist eine erwiesene Tatsache, dass jedes Jahr Millionen Teuros (in absehbarer Zeit vermutlich mit höherer Mehrwertssteuer) aus den Taschen der liebevoll vernarrten Hundebesitzer zurück in Industrie, Handel und Veterinärmedizin fließen. Und, so auf den ersten Blick fällt mir auch nichts ein, dass die IT-Branche direkt davon partizipiert hätte – außer bei Soft- und Hardware für Kleintierpraxen. Mit dem “Doggydata – USB-Stick für Hunde” wird also Neuland betreten und ein weiterer Markt erschlossen. Doggydata ist sozusagen der Ersatz für einen kleinen Anhänger am Halsband mit einem Zettel, auf dem der Name des Hundes und eine Telefonnummer steht.

Aber was solls, wenn ich den USB-Stick für schlappe 20 Euro gekauft habe, mühevoll am Computer Name und Adresse, die Krankengeschichte, Medikamentenunverträglichkeiten, Operationen und den Impfstatus eingeben habe, kann ich ja nach dem Schließen des wasserdichten Silikon oder Edelstahlgehäuses in einem zweiten Anhänger erklären, dass das nette Teil am Halsband ein USB-Stick ist und der Finder den Namen des Hundes erst erfährt, wenn er den USB-Stick in einen Computer einsteckt …