Text und Tier

Vermischtes, Verschmitztes, Sprachliches und Pädagogisches – Jörg Schumacher – Online-Journalist

Archiv der Kategorie ‘Dogforfun‘


Die Prinzessin und der Kater Habibi

Samstag, den 15. Oktober 2011
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Ich kann mal wieder nicht schlafen und liege nachts um halb vier wach. Aber ich bin glücklicherweise nicht allein, also nicht so richtig: mein Kater ist mit mir in der Wohnung unterwegs. Wie schnell man sich doch vormachen könnte: oh, jetzt steht er mit mir auf und geht mit mir in die Küche. Ach, schau, wie niedlich, er kuschelt sich an mich heran. Aber natürlich gehen mir dabei so meine Gedanken durch den Kopf.

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Alle Jahre wieder in den Zoo Dortmund

Montag, den 29. August 2011
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Zoo DortmundHeute abend habe ich mich beim sortieren meiner Fotos an den letzten Besuch im Zoo Dortmund erinnert. Mein Sohn fühlt sich langsam zu groß für den alljährlichen Besuch des Tierparks und so freue ich mich, wenn mir meine liebe Freundin ihre Kinder anvertraut oder ich Besuch von meinem Erdbeermollymädchen bekomme – meiner Patentochter. Dann werden eingepackt: Verpflegung, Kleingeld für den Ziegenfutterautomaten und die Camera.

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Die besondere Hundeschule und Baby Jake

Freitag, den 12. August 2011
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BabyJakeMeine liebe Freundin hat sich einen neuen ‘Mann’ ins Haus geholt: Baby Jake. Ihr könnt ja auf dem Foto sehen, was das für ein knuddeliger Typ ist. Letzte Nacht habe ich bei ihr übernachtet – und Jake kam direkt zu mir auf die Luftmatratze. Wie ein Baby hat er bei mir geschlafen, ist von links nach rechts gerutscht und wie im Comic hatte ich nachts um halb drei eine Pfote im Auge. Herrlich niedlich!

Meine liebe Freundin geht nun mit ihm in eine Hundeschule (http://www.die-besondere-hundeschule.de/) und nun müssen alle umdenken und mitmachen – auch wir Besucher. Kein Rufen, kein Nein! … leider habe ich das Konzept der Hundeschule noch nicht richtig verstanden. In meinem Kopf ist so etwas verblieben wie ” … dass die oft übliche Art Hunde zu erziehen an den Instinkten des Hundes vorbeigeht und nur ihren Willen bricht.” Das ‘Gegenkonzept’ scheint zu sein: “Die beste und einzige Belohnung für den Hund ist sein Mensch.” ´

Ich werde die Erziehung von Baby Jake gespannt verfolgen, werde mitlernen und euch dann berichten!

<Bildbeschreibung> Das Foto zeigt schräg von oben einen schwarzen Welpen, vermutlich einen Labrador Retriever. Er hat dunkelbraune Augen, zu sehen ist nur der vordere Teil des Hundes. Er schaut interessiert mit den Vorderpfoten auf einer Wegbegrenzung aus Pflastersteinen in hohes Gras von links nach rechts unten neben den Betrachter. Das Gras vor ihm scheint größer zu sein als er. Er ist angeleint mit einer schwarzen Leine, das dunkle Lederhalsband ist mit silbernen Nieten verziert. Der Blick ist neugierig, die Haltung entspannt – wie ein Welpe, der gern noch neugieriger wäre, aber schon ein wenig müde ist.

Die Morgenschwalbe – eine wahre Geschichte

Donnerstag, den 9. Juni 2011
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Das Leben auf dem Land ist sehr naturverbunden. Jeden Morgen zwitschern uns die Vögel wach. Ich werde jeden Morgen von einer Schwalbe geweckt. Sie fliegt zum Fenster herein, singt auf dem Deckenventilator ein fröhliches (und vor allem sehr lautes) Morgenlied in meine Ohren und wechselt dann auf die Gleitschiene der Schiebetür und putzt sich dort ausgiebig. Dann schließt sie die Augen und pennt noch ein Stündchen. Mittlerweile können wir darunter durch die Tür laufen, ohne dass sie auffliegt.

Es gab bisher nur zwei Abweichungen von diesem Ritual. Einmal blieb sie aus. Ich machte mir Sorgen – es schien etwas passiert. Irgendwann im Laufe des Tages ging ich zum Schuppen – eine Schwalbe entflog. Am nächsten Morgen war die Morgenschwalbe wieder da – der Zusammenhang scheint mir offensichtlich.

Und gleich gab es die nächste Abweichung. Sie war in Begleitung. Die Begleiterin (wie ich vermute) schaute sich das gesamte Obergeschoss an, während ER auf dem Ventilator aufgeregt zwitscherte. Offensichtlich unzufrieden verschwand SIE wieder. ER war kurz weg und kam dann wieder sein Stündchen schlafen.

Schwalbe am Morgen – Landleben ist lustig

Mittwoch, den 1. Juni 2011
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Wir schlafen bei offenem Fenster. Eigentlich müsste ja ein Fliegengitter oder ein ähnlicher Insektenschutz vor das Fenster, um die Mücken fernzuhalten. Das würde uns nunmehr aber um einen morgendlichen Spaß bringen.

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Autsch – greife nie ein, wenn sich zwei Hunde streiten

Dienstag, den 24. Mai 2011
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Vorhin kam @Deraltesack und jammerte. (Typisch Mann übrigens, wird mit dem Alter nicht besser) Nachdem ich mir aufmerksam seine Wunde am Bein und an der Schulter betrachtet hatte, musste ich mir die Jammerei auch noch zu Ende anhören.

Der Alte war leichtfertig in eine Hundekeilerei verwickelt. Szenario: Irische Wolfhound-Hündin läufig, Rüde, auch IW, hormongesteuert blind vor Frust. Gasthund, Größe Wischmopp, kastriert, von angenehmen Erinnerungen angestachelt. Der Große auf den Kleinen, der Alte in seiner Angst, ausgerechnet den Gasthund zum Tierarzt zu müssen, dazwischen.

Folge: Der 70-Kilo-Hund schmeißt den Sack um, der fällt auf den Kleinen, der ihn vor Schreck in den Oberschenkel beißt. Außerdem ist der Alte damit in der Angriffsrichtung des Großen, der nun nicht den Kleinen, sondern den Alten an der Schulter erwischt.

Fazit: Der Alte sauer auf sich, SIE macht ihn zu recht nieder, die Hunde unverletzt … sich beißende Húnde soll man halt nicht trennen …

Gut gefragt: Was ist ein Probenest?

Dienstag, den 10. Mai 2011
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Manchmal kann er ja Sachen sagen, @Deraltesack. Ein Probenest müsse er beobachten, hat er gesagt. Als er die drei Fragezeichen in meinem Gesicht sah, legte er los:

Hatten wir doch schon im vergangenen Jahr … Da hat der Amselmann ein Nest gebaut und gemacht und getan, um ihr den Hof zu machen. Dann kam sie, beäugte das Ganze unter seinen aufgeregten Blicken und schaute ihn dann an mit einem Blick wie: “Naja, Mühe hast du dir ja gegeben, aber mehr als ein Probenest ist das nicht. Wenn du mich wirklich liebst …” Aufgeregt begann er an anderer Stelle ein neues Nest …

Windhund in Not – Notaufnahme übern Gartenzaun

Donnerstag, den 14. April 2011
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Beim Stöbern fiel mir wieder mal ein Bild in die Hand, das Erinnerungen weckte. Dabei ist es mittlerweile mindestens sieben Jahre her. Mitten im Umzug in unser, per Baufinanzierung, in Bau befindliches Haus sprach uns die Tierärztin an, ob wir jemanden kennen, der einen Wolfhound-Rüden aufnehmen würde. Kannten wir nicht, aber wir haben erst einmal eine Aufnahme zugesagt. In unseren Kreisen kommt erst der Hund und dann die Lösung. Wir waren also vorübergehend sein zu Hause. Dabei ist es auch geblieben, ein zweiter Rüde hätte seinerzeit in unser Rudel und unser Bau-Chaos nicht gepasst. Schwer ist uns die Trennung dennoch gefallen.

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Der Asylsuchende war einfach goldig: Groß, tapsig und wegen der vorherigen Verfilzung vom Schäfer geschoren. Er könnte heulen wie ein Nebelhorn und hatte sonst trotz seiner fast zwei Jahre von nichts eine Ahnung: Leine? Platz? Ich? Fressen! Egal, er war nett. Das fanden auch die Beiden, die ihn dann endgültig aufgenommen haben. Leider ist er mittlerweile seinen Weg über die Regenbogenbrücke gegangen. Aber das Bild und die Erinnerung bleiben.

Lautstarke Begegnungen zwischen Hunden am Gartenzaun vermeiden

Donnerstag, den 14. April 2011
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Der Nachbar F. hat zwei Hunde, einen schwarzen und einen weißen. Die Lage unseres Grundstücks macht es erforderlich, dass die Wege von Hunden und Halter an unserem Grundstück vorbei führen. Falls unsere Hunde im Garten sind, drehen die beiden Spaziergänger richtig auf: Zaun hoch, Zaun runter, demonstratives Absetzen von Urin, kurz, das komplette Imponiergehabe. Was Wunder, dass unsere Hunde auf der anderen Seite des Zaunes vor Wut schäumen.

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Es gab nur eine Abhilfe: Wir haben mit dem Nachbarn geredet. Dieser nimmt nun seine Hunde an die Leine und geht zügig an unserem Zaun vorbei. Erst später gibt er die Hunde frei. Wir versuchen, unsere Hunde zu den üblichen Zeiten im Haus zu halten. Nun ist die Situation zwar noch nicht lautlos, aber zumindest entspannter – für Mensch und Hund.

Die Geschichte hat durchaus etwas Allgemeingültiges – durch Kommunikation lässt sich häufig ein Kompromiss finden, während Konfrontation die Sache eher verschärft.

Können Maulwürfe beißen?

Mittwoch, den 30. März 2011
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Diese Frage hat der @Deraltesack in die Twitterrunde geworfen. Der Grund für diese Frage war die Katze, die einen Maulwurf bis in den Wirtschaftsraum getragen und dort einfach fallen ließ. Entweder war sie satt oder beeindruckt. Die Geräusche hätten wir einem Maulwurf nicht zugetraut – ein fauchender Tiger könnte kaum gefährlicher klingen.

Also Katze ausgesperrt, Kühlschrank und Trockner beiseite geschoben, Trockner angekippt und das Tier mit einem Handschuh gepackt. Ein wehriges Tier. Und da Maulwürfe bekanntlich unter Naturschutz stehen, wurde das Tier 50 Meter weiter ausgesetzt. Die wenigen Löcher, die der Maulwurf eventuell im Garten aufwirft, sind nichts im Vergleich zu den Löchern, die die Miniwölfe geschaffen haben, wären selbst ein Dutzend Maulwürfe harmlos.

Maulwurf