Es ist eine erwiesene Tatsache, dass jedes Jahr Millionen Teuros (in absehbarer Zeit vermutlich mit höherer Mehrwertssteuer) aus den Taschen der liebevoll vernarrten Hundebesitzer zurück in Industrie, Handel und Veterinärmedizin fließen. Und, so auf den ersten Blick fällt mir auch nichts ein, dass die IT-Branche direkt davon partizipiert hätte – außer bei Soft- und Hardware für Kleintierpraxen. Mit dem “Doggydata – USB-Stick für Hunde” wird also Neuland betreten und ein weiterer Markt erschlossen. Doggydata ist sozusagen der Ersatz für einen kleinen Anhänger am Halsband mit einem Zettel, auf dem der Name des Hundes und eine Telefonnummer steht.
Aber was solls, wenn ich den USB-Stick für schlappe 20 Euro gekauft habe, mühevoll am Computer Name und Adresse, die Krankengeschichte, Medikamentenunverträglichkeiten, Operationen und den Impfstatus eingeben habe, kann ich ja nach dem Schließen des wasserdichten Silikon oder Edelstahlgehäuses in einem zweiten Anhänger erklären, dass das nette Teil am Halsband ein USB-Stick ist und der Finder den Namen des Hundes erst erfährt, wenn er den USB-Stick in einen Computer einsteckt …