Text und Tier

Vermischtes, Verschmitztes, Sprachliches und Pädagogisches – Jörg Schumacher – Online-Journalist

Archiv der Kategorie ‘DigitalTiVi‘


Smart TV – Individuelles Fernsehen via Internet und Fernbedienung

Mittwoch, den 22. September 2010
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In der Nachschau auf die Trends der IFA 2011 und in meiner Erinnerung an die CeBIT tauchen immer wieder Angebote für individuelles Fernsehen auf. Dafür wird oft mit Hilfe der Fernsehgeräte direkt auf das Internet zugegriffen. Maxdome, YouTube, Picasa und sogar Plattformen wie Skype stehen dem Anwender mittlerweile über die Fernbedienung des Rechners zur Verfügung. Was Wunder, wenn genau diese Fernbedienung immer mehr Funktionen realisieren muss. Wie das geht, ohne dass die Fernbedienung dabei noch komplizierter wird, hat LG auf der IFA mit LG’s SMART TV gezeigt, das auf der LG-eigenen TV-Plattform NetCast 2.0 basiert. Es sind sogar schon Geräte mit dieser Technologie verfügbar, beispielsweise der LG LEX8 TV.

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Musik und Movies für unterwegs – kostenlose Konverter Quick Convert Audio und Video

Mittwoch, den 15. September 2010
Webnews

Viele mobile Geräte wie Mobiletelefone, SmartPhones, Playstation portable und diverse tragbare Player können Musik und Videodateien abspielen. Da es aber leider keine Standardisierung in diesem Bereich gibt, steht man als Anwender häufig vor dem Problem, Multimedia-Dateien aus einem Format in das andere umzuwandeln. Und da man als Anwender dabei immer auf der Suche nach möglichst einfachen und vielseitigen Programmen ist, sind Vollversionen immer willkommen.

Auf der Chip DVD im Heft 09/2010 sind zwei kostenlose Vollversionen vorhanden Quick Convert Audio und Quick Convert Video. Grund genug für mich, mich mal im Internet umzuschauen. Und siehe da, Google meldet diese Tools als Freeware zum Download: Quick Convert Audio und Quick Convert Video. Bleibt mir nur die Frage, ob sich der Einsatz dieser Tools lohnt. Falls also jemand diesen Links folgt und die Software testet, wäre ich über eine Antwort erfreut.

Überholen ohne einzuholen – 3D-Fernsehen bei Telekom und Sky

Freitag, den 3. September 2010
Webnews

Die Meldung ist wenig überraschend. Ebenso wie Sky in einer Pressemeldung vor wenigen Tagen kündigt nun die Telekom an, über ihre IPTV-Plattform Entertain ab sofort auch 3D-Inhalte anzubieten. Interessant finde ich die Aussage, dass die bestehenden Set-Top-Boxen dabei weiterverwendet werden können, es soll – wie bei Sky ein Softwareupdate ausreichen. Gut, technisch möglich scheint eine Menge zu sein – aber stimmt hinterher die Qualität? Und muss es gleich 3D sein, wo selbst mit HDTV noch eine Menge Markt zu erobern wäre? Aber das scheint im Moment zweitrangig zu sein, wo der 3D-Kuchen gerade angeschnitten wird.

Denn es ist wie bei den Fernsehgeräten und den Blu-ray Playern – wer jetzt nicht an den Start geht, wird angestrebte Marktanteile nicht erreichen. Wer nicht vorangeht, wird als Nachzügler wahrgenommen. Es ist also zu verstehen, denn die Entwicklung wird durch alle Beteiligten vorangetrieben: Die Preise für 3D-Geräte werden weiter fallen, der Zuschauer durch 3D im Kino an eine neue Erfahrung gewöhnt, die Fußballfans werden Spiele nur noch in 3D sehen wollen und irgendwann wird dafür bezahlt werden müssen. Und wer sich heute ein 3D-Gerät kauft, der will wie der Käufer eines HDTV-Geräts die passenden Angebote. Was nützt HDTV oder gar 3D, wenn der Benutzer als Alternative nur DVB-T zur Verfügung hat – dort werden diese Inhalte bei der gegenwärtigen Übertragungsart in Deutschland nie auftauchen. Und es ist nicht einzusehen, deshalb den Wohnort zu wechseln, nur um in den Genuss eines Kabelanbieters zu kommen, der 3D-Fußball anbietet. Gut, auf dem Wohnungsmarkt gäbe es sicher auch dafür eine Lösung, aber ehrlich, wer würde wegen des Fernsehprogramms die Mietwohnung wechseln oder gar einen Hauskauf davon abhängig machen, ob ein Kabelanschluss zur Verfügung steht. Dann lieber ins 3D-Kino, die Kinobetreiber sind auch bereits Nutznießer des Trends zu 3D und schneiden ihren Teil der Torte bereits ab. (weiterlesen …)

Acronis, Wuala, HiDrive CoBi30 und Co. – wie sicher sind Online-Speicher?

Freitag, den 3. September 2010
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Bei meinem Ausflug nach Hamburg ist mir die Computerbild 19/2010 in die Finger gefallen. Gleich auf der Titelseite Werbung für 30 Gigabyte Onlinespeicher – Gratis und lebenslang nach einer geringen Einrichtungsgebühr. Das war der letzte Anstoß, mir Gedanken über das Thema zu machen. Das Thema Online-Speicher taucht überall auf. Das Sicherungs- und Wiederherstellungsprogramm Acronis True Image 2011 z.B. bietet Online-Speicher als Ziel für regelmäßige Backups an – 250 Gigabyte im Jahresabonnement. Im Lieferumfang einer Festplatte von LaCie als Zugabe enthalten sind 10GB Online-Speicher Wuala.
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Fotoalbum – digitale Erinnerung oder im in Buchform?

Montag, den 30. August 2010
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Seitdem ich eine digitale Kamera und Handys mit Fotofunktion habe, gibt es im Gegensatz zu früher kaum noch “richtige” Fotos zum Anfassen. So richtig bewusst wurde mir das am 30.Geburtstag meines Sohnes. War es früher zu solchen Anlässen nicht üblich, aus der Tiefe der Erinnerungen alte Fotos zu Fotoalben zusammenzustellen? Wie macht man das heute?

Das Ausdrucken von digital erstellten Fotos auf Fotopapier mit einem Tintenstrahler ist eine Variante. Ich persönlich finde sie wegen der damit verbundenen Tintenkosten zu teuer. Weit preiswerter sind die im Internet verfügbaren Dienstleistungen, die wegen der vielen DSL-Anbieter selbst beim Upload hunderter Fotos nicht wie früher an hohe Onlinekosten gebunden sind.

Deshalb nutze ich für den seltenen Fall, dass ich mal wirklich einen Ausdruck benötige, einen Fotodienst im Internet. Die Fotos werden hochgeladen, der Auftrag ausgelöst und die fertigen Fotos kommen bequem nach Hause. Das ist hier auf dem Land nach meinen Erfahrungen die kostengünstigste Variante.

Sehr interessant vor allem für ein Geschenk zum oben genannten oder anderen Anlässen finde ich die vielfältigen Fotobuch-Angebote, die gegenwärtig auf dem Markt zu finden sind. Meist ist bei jedem dieser Anbieter eine kostenlose Variante zum Testen verfügbar. Die kann dann entweder gleich verschenkt werden oder ein Test für eine größere Variante sein. Ich persönlich hab es noch nicht probiert – habt ihr damit Erfahrungen sammeln können?

LG FullHD LCD TV Monitor M2380D im Praxistest

Freitag, den 27. August 2010
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Als das Testgerät LG FullHD LCD TV Monitor M2380 mit LED Backlight von LG bei mir ankam, da war gerade nur Platz im Schlafzimmer. Ich habe es sofort ausgepackt und aufgestellt. Der Anschluss war natürlich simpel und es machte sich sehr gut. Obwohl es ein “Zwitter” ist, ist es sowohl von der Größe als auch von der Qualität einfach ideal als Fernsehgerät. Wer die Fernsehgeräte von LG kennt, der wird im Fernsehmodus viele Gemeinsamkeiten mit den großen Geräten finden.

Der aus meiner Sicht wirklich erstklassig gemachte Einrichtungsassistent hilft, das Bild optimal an die Umgebung und an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Der eingebaute DVB-T-Tuner fand nach kurzer Zeit das volle Sender-Angebot und lieferte ein brillantes Bild – naja, soweit man bei DVB-T überhaupt von brillantem Bild sprechen kann. Dafür waren die Bilder, die ich via HDMI von einem LG BX580 zugespielt habe, von erstklassiger Qualität. Überhaupt kann sich das Gerät mit FullHD Auflösung, schneller Reaktionszeit von 5ms (ISO) und sagenhaften Kontraste von bis zu 5.000.000:1 sehen lassen. Durch die LED Technologie und zusätzlichen Energiesparfunktionen ist es gut für Geldbeutel und Umwelt. DVB-T, DVB-C, DVB-C HD und PAL / SECAM Kabel Hybridtuner, zwei HDMI Anschlüsse, EPG, Videotext und eine IR-Fernbedienung machen den M2380D zum Multitalent.

Aber der LG FullHD LCD TV Monitor M2380D macht auch als Computermonitor eine gute Figur – vorausgesetzt die Grafikkarte im Rechner hat genügend Power, um die Full HD Auflösung voll anzusteuern. Getestet habe ich normalen Bürobetrieb und Flashwiedergaben von Webseiten. Alles war gut – kontrastreich, lesbar, flüssig. Einziges sichtbares Manko – auch im Fernsehbetrieb – ist der auch vom Chip-Test erwähnte geringe Blickwinkel. Ich musste das Gerät im Schlafzimmer für den Fernsehbetrieb genau auf die Stelle ausrichten, von der aus ich üblicherweise fernsehe. Da das Gerät in diesem Zimmer auch noch relativ weit weg steht, machen sich geringe Abweichungen schon bemerkbar. Aber das ist nicht so wichtig für mich, mein Highlight für den Schlafzimmerbetrieb ist der Schlummermodus. Zwischen 10 und 240 Minuten kann die Zeitspanne gewählt werden, nach deren Ablauf der Monitor einfach abschaltet.

Also, ich kann den LG FullHD LCD TV Monitor M2380D nach meinem ausführlichen Praxistest nachdrücklich als (Zweit-)Fernsehgerät mit bester Computermonitor-Eignung empfehlen. Wer nur einen Computermonitor sucht, der wird preiswertere Geräte in vergleichbar guter Qualität finden. Aber in der Kombination ist das Gerät einfach Top.

Twitter-News: TV-Browser 3.0 RC1 zum Download bereit

Dienstag, den 24. August 2010
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TV-Browser

Via Twitter erreichte mich der Hinweis, dass TV-Browser 3.0 RC1 zum Download bereitsteht. Das ist eine interessante Meldung, ist doch der TV-Browser immer eine Empfehlung und vor allem einen näheren Blick wert gewesen. Laut Beschreibung ist “TV-Browser 3.0 RC1 … der erste Release Kandidat von TV-Browser 3.0. Es wurden zu TV-Browser 3.0beta2 vorwiegend Fehler beseitigt, aber auch ein paar neue Funktionen eingebaut, die den Umstieg von TV-Browser 2.7.5 erleichtern sollen.

(Download von TV-Browser 3.0 RC1)

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Top oder Flop – Was taugen TV-Geräte und Sat-Receiver bei Real und Co.?

Dienstag, den 24. August 2010
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Discounter und Supermärkte bieten mittlerweile vom Angelhaken bis zur Zahnbürste alles an – mittendrin auch immer wieder so genannte Schnäppchen bei technischen Geräten. Aktuell im August 2010 hat Magnus als interessanteste Geräte im Angebot den LED-LCD-Flachbildfernseher 40PFL5605K von Philips, den Samsung-Plasma-Fernseher PS-42 und den HDTV-Sat-Receiver Comaq SL 90 HD identifiziert.

Für mich nicht unvermutet stellt der Artikel TV-Geräte und Sat-Receiver bei Real fest, dass man erstens bei real diese und andere Geräte in solider Qualität kaufen kann. Zweitens aber sollte man unbedingt vorher verglichen haben, damit man im Kaufrausch vor Ort die schnelle Entscheidung nicht teuer bezahlt.

Mein Tipp: Ein Preisvergleich via Internet zu Hause vor einem Kauf spart selbst dann noch oft bares Geld, wenn man noch mal zum Markt fahren müsste. Ich hatte schon mein Netbook mit im Supermarkt, das sich praktisch über einen Surfstick von jedem Ort mit dem Internet verbinden kann.  Damit ist dann ein Preisvergleich schnell erledigt. Außerdem gäbe es ja auch Handys mit passenden Apps. Bei meinem Android-Smartphone LG GT450 Optimus muss ich nur die Kamera auf den Barcode des Geräts richten, um einen Preisvergleich im Internet zu machen. Das hat mich schon vor Blitzkäufen gewarnt und hatte noch einen weiteren Effekt: Ein wenig später und mit Abstand waren einige Anschaffungen schon gar nicht mehr wichtig.

Das perfekte Dinner und der Neuanfang

Montag, den 16. August 2010
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Gelegentlich ist es hilfreich, von außen einen Stubs zu bekommen. So wie die gesamte Sendung “Das perfekte Dinner” mittlerweile etwas antiquiert erscheint, so hatte ich mich auch in der Gewohnheit verfangen. 182 Beiträge habe ich zu dieser Vox-Sendung geschrieben, den ersten irgendwann Anfang 2007, den letzten in der 31.KW 2010. Meistens war es eine Sonntagsbeschäftigung, das Dinner der Vorwoche Revue passieren zu lassen. Manche Wochen habe ich nur via Internet nachverfolgt, was passiert war – mit nachlassendem Interesse.

Nun, das ist vorbei. Mit dem Erlöschen meines Engagements für die Webseite digitaltivi ist auch mein Interesse für die Sendung erloschen. Warum auch immer, es hing irgendwie zusammen. Aber wie oft im Leben kommt – zumindest nach meiner Erfahrung – alle drei bis fünf Jahre ein Schnitt, der einen gewissen Neuanfang erforderlich macht. Und das hat auch etwas Befreiendes.

Digitaltivi ist tot, es lebe Digital-TiVi

Donnerstag, den 12. August 2010
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Unverhofft kommt oft. Nach 1335 Tagen und ca. 995 Beiträgen für die kommerziell betriebene Webseite Digitaltivi flatterte mir heute eine kurze und sehr nüchterne E-Mail mit der Mitteilung ins Haus, dass mein Vertrag gekündigt sei. Begründungen gab es keine. Immerhin war zu lesen, dass man meine Bemühungen um das Blog zu schätzen wüsste.

Nun, wenn das stimmen würde, hätte man mich vorher gefragt, was ich dazu denke: Wer selbst nur ans Geld denkt kommt offensichtlich nicht auf den Gedanken, dass ich das Blog nicht wegen der lächerlichen Bezahlung befüllt habe, sondern weil es meine Idee, mein Baby war. Von der Idee für die URL über den Leitspruch bis zum Inhalt (bis auf wenige Sponsored Posts) war ich die Seele dieses Blogs. Ich hätte – befreit von der Notwendigkeit, eine monatliche Zahl von Beiträgen liefern zu müssen, vermutlich wieder entspannter gebloggt – entgeltlos, wie so viele andere Freizeitblogger auch. Nachdem man mir aber sofort den Zugriff auf den Blog-Editor verwehrt hat und außerdem meinen Namen auf dem Blog getilgt hat, ist diese Tür zu.

Da aber jedes Ende auch ein neuer Anfang ist, hat die nicht von mir getroffene Entscheidung auch etwas Gutes. Es geht weiter – mit Digital-TiVi. Wer also Stammleser auf “meinem” alten Blog war, der wird mich leicht wiederfinden. Bleibt mir also mit einem lachenden und einem feuchten Auge auszurufen: Digitaltivi ist tot, es lebe Digital-TiVi – und wenn es (vorübergehend?) “nur” noch eine Kategorie in diesem Blog ist, die man auch über eine separate URL erreicht. Die habe ich übrigens schon seit Jahren. Man liest sich ;-)