Text und Tier

Cjoes-Blog – Jörg Schumacher – Online-Journalist

Archiv der Kategorie ‘Krimi‘


Nora Miedler – Die Musenfalle – als Ariadne Kriminalroman 1190

Mittwoch, den 25. August 2010
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1190xIch habe das soeben erschiene Buch “Die Musenfalle” der österreichischen Autorin Nora Miedler schon hier liegen, aber noch nicht lesen können. Aber ehrlich, ich freue mich darauf. Der in der Reihe Ariadne Kriminalroman mit Nummer 1182 Erstling “Warten auf Poirot” realisierte Hochspannung auf kleinstem Raum. Tolle Dialoge und ein überraschende Wendung sind mir bis heute in Erinnerung geblieben.

Der neue Roman von Nora Miedler, Die Musenfalle, erschienen bei Ariadne Kriminalroman als Nummer 1190, soll ein feiner Kriminalroman sein über Erwartung, Scheitern, Gier, Missbrauch und Betrug – nicht zuletzt an sich selbst. Ich bin gespannt und werde heute noch mit der Lektüre anfangen.

Nora Miedler: Die Musenfalle
Ariadne Kriminalroman 1190
ISBN: 978-3-86754-190-9
256 S., 11 Euro
portofrei lieferbar unter http://www.argument.de/ak/1190.html

Tess Gerritsen, Scheintot

Sonntag, den 11. Mai 2008
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TessGerrritsenScheintot

Ich bin wieder zufrieden mit einer meiner Lieblingsautorinnen. Nach einer Woche mit Zugreisen, Hotel und schönem Wetter im Gartenstuhl kann ich im Gegensatz zum Titel “Sag niemals STIRB” der gleichen Autorin wieder Positives vermelden.

Mit dem Titel “Scheintot”, der die Story rund um die Detektivin Rizzoli fortsetzt, hat die Autorin wieder ein spannendes Stück Arbeit geleistet. Eine leider sehr realistisch erscheinende Story, viel Spannung, aber leider ein viel zu glattes Ende. Tess Gerritsen scheint wie viele ihrer Landleute davon überzeugt zu sein, dass jedes Verbrechen, egal, wie hoch es angesiedelt ist, einer gerechten Strafe zugeführt würde. Das scheint sie mitunter selbst nicht so recht zu glauben, wenn sie in Bezug auf die bewusst geschürte Terrorhysterie und die damit verbundenen Aushebelungen der Menschenrechte schildert, wie Verbrechen dazu dienen, Geld, Macht und Einfluss zu sichern. Aber es ist manchmal auch für die eigene Psyche hilfreich, wenn mal eine Story befriedigend endet und so zumindest einen kurzen Moment von den echten Verbrechen ablenkt.

Tess Gerritsen, Scheintot bei Weltbild

Tess Gerritsen – Sag niemals STIRB

Samstag, den 10. Mai 2008
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gerritsen.stirb.cover.070214Ich kenne das aus eigener Erfahrung: Der Abgabetermin beim Verleger steht fest und kommt immer näher. Wichtig ist, dass am Stichtag 300 Seiten für den Druck vorliegen, was wirklich im Buch steht, ist egal: Im vorliegenden Fall hat der Verleger vermutlich nicht zu unrecht darauf vertraut, dass sich das Buch schon allein deshalb verkaufen lässt, weil der Name Tess Gerritsen sonst für Spannung und Qualität steht .

Der Titel “Sag niemals STIRB” ist zweifellos das schlechteste Buch, das ich bisher von Tess Gerritson gelesen habe: Ein Nackenbeißer mit künstlicher Liebesstory, die der verworrenen Geschichte auch nicht mehr Spannung verleiht, sondern eher einen Hauch von Kitsch gibt. Das Motiv der Morde und Verfolgungen wirkt konstruiert, die Pointe ist zwar überraschend, aber auch nicht wirklich plausibel. Hartgesottene Fans der Autorin haben sicher ihre Freude am Buch ebenso wie Freunde der Liebesliteratur – ich habe dieses Buch von Tess Gerritsen zugunsten ihrer besseren Stories sicher nach wenigen Tagen wieder vergessen.

Mira Taschenbuch

Abenteuer Maronen kochen

Montag, den 7. Januar 2008
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Schon vor über einem Jahr bin ich im Restaurant Tegernseer in München als Beilage einmal mit Maronen bekannt gemacht worden: Was auf dem Teller liegt, wird auch gekostet. Es war ein Genuss und Grund genug, es selbst zu versuchen. Anleitung war der Artikel Maronen kochen, den ich zufällig gefunden hatte.

Hier also meine Erfahrungen.

Erster Schritt: Kreuzweise einritzen – war nicht so einfach. Ich habe dann ein spitzes Messer genommen, die Schale eingestochen und den Schlitz kreuzweise erweitert. Das ging deutlich einfacher.

Zweiter Schritt: Pellen nach dem Kochen. Da die Maronen nachher sowieso noch einmal gebraten werden sollten, habe ich sie einfach unmittelbar nach dem Kochen mit kaltem Wasser abgeschreckt – das Pellen war nicht mühselig.

Dritter Schritt: Rösten in Walnussöl – das war alle. Ersatzweise habe ich Erdnussöl genommen und die Maronen schön knusprig gebraten.

Vierter Schritt: Angerichtet mit Makkaroni und überstreut mit Parmesan – lecker.

Weihnachten durch die USA mit Anne Seale, Heißes Erbe

Freitag, den 14. Dezember 2007
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Wer sich zu Weihnachten ein rasantes, witziges und vor allem herzerwärmendes Krimi-Märchen gönnen möchte, dem sei der Krimi der Amerikanerin Anne Seale, Heißes Erbe, wärmstens empfohlen. Wie sich ein Überführungsauftrag quer durch die USA von Buffalo nach Florida und mit…

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Tess Gerritsen: Schwesternmord – Lesen statt Fernsehen

Samstag, den 12. Mai 2007
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Ich war stark beindruckt von diesem Buch. Es ist nichts für schwache Nerven. Schon allein die Vorstellung, das ein Geschäft mit Babys den Mord an den Müttern einschließen könnte, jagte mir Schauer über den Rücken. Außer der Spannung, die durch …

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