Text und Tier

Cjoes-Blog – Jörg Schumacher – Online-Journalist

Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘


Wort des Tages: Was ist ein Spoiler?

Mittwoch, den 19. Mai 2010
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Ok, so sensationell ist die Frage wohl auf den ersten Blick nicht. Spoiler als aerodynamisches Element an einem Flugzeug oder Auto sind bekannt. Aber genau deshalb war ich echt überfordert mit der Frage: “Enthält Ihr Beitrag einen Spoiler” und der Ankündigung von “lovefilm.de“, bei falscher Beantwortung auf eine schwarze Liste gesetzt zu werden.

Hä? Aber sieh an, ein solcher Spoiler ist tatsächlich eine Sünde, wenn man in einem Forum seine Meinung zu einem Film aufschreibt. Falls ein Leser der Kritik den Film noch nicht gesehen hat, dann würde eine Inhaltsangabe des Films, eine Art Vorschau auf die spannendsten Momente oder ein Verweis auf die Art des spannenden Endes dem Leser die Spannung nehmen. Ich sage dazu: Unfair, wird nicht gemacht, Spoiler gibt es auch in der Politikwissenschaft und als Figur in Comics.

Uff, so viel Wissen an einem beinahe frostigen Maimorgen.

CAT-Tools kostenlos – Translation Memory Software MemoQ for free

Montag, den 3. Mai 2010
Webnews

Ein CAT-Tool (in diesem Fall steht CAT für Computer Assisted Translation) ist eine Software für Übersetzer und Übersetzungsagenturen, mit der Übersetzungen automatisiert bzw. Übersetzungsprojekte verwaltet werden können. Ein so genanntes Translation Memory (TM), auch Übersetzungsspeicher genannt, speichert Ausgangssätze und Übersetzungen für die Wiederverwendung. Falls nun ein Dokument übersetzt werden soll, dann wird Satz für Satz geprüft, ob dieser Satz genau so, in ählicher Form oder auch in Teilen bereits im TM vorliegt. Auf der Grundlage dieser Treffer wird die bisherige Übersetzung vorgeschlagen, die dann entweder so übernommen oder verändert werden kann.

“TM-Systeme dienen vor allem zur Sicherung der terminologischen und stilistischen Konsistenz (Einheitlichkeit) von Übersetzungen. Ein weiterer Aspekt ist die Arbeitserleichterung und -beschleunigung …” (Wikipedia)

Nun ist es aber so, dass diese Arbeitsweise schon für einfache wissenschaftliche Aufgaben von Vorteil ist: Wenn bsp. eine Jahresarbeit ins Englische übersetzt werden soll, dann könnte ein TM bei Änderungen an der Quelle die Übersetzung immer wieder neu erstellen und dabei die unveränderten Teile verwenden. Es müssten also immer nur neue und veränderte Teile neu übersetzt bzw. verändert werden.

Oft wird dieser Vorteil aber nicht genutzt, weil die üblichen Programme für den Privatanwender meist überdimensioniert bzw. zu teuer sind. Das muss aber nicht so sein. Senkrechtstarter im Berich der CAT-Tools ist href Kilgray, deren professionelles und einfach zu bedienendes Tool – natürlich mit Einschränkungen – MemoQ4free für die ersten Schritte mit einem CAT-Tool bestens geeignet ist. Wer muss oder möchte kann von dieser Stufe aus bis zum Serverprodukt upgraden. Interessant ist auch Tatsache, dass eine Version für Freelancer für ca. 150 Euro im Jahr zu haben ist. Heruntergeladen wird übrigens die Vollversion, die für 45 Tage getestet werden kann. Danach arbeitet das Programm mit Beschränkungen, stellt aber die Funktionen für ein Dokument je Projekt und ein TM nach wie vor bereit. Ich kann einen Test nur empfehlen.

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LG GD880 MINI – Was ist ein Soundlogo?

Freitag, den 23. April 2010
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Ich habe gerade mal wieder ein Handy zum Test, das LG GD880 MINI. Flacher als üblich, eckiger als üblich und irgendwie Klasse mit dem metallischen Rahmen. Und spannend finde ich auch die Entdeckungsreise durch die Menüs. Ich bin ja erklärter LG-Handy-Fanboy und habe schon einige Vertragsfreie LG Handys gekauft – ich kenne mich mit der Oberfläche also aus und hatte also nicht so viele Schwierigkeiten, Neues zu entdecken.

Gestutzt habe ich bei Download -> Soundlogo. Kannte ich nicht, also habe ich alle Warnungen in den Wind geschlagen, meiner Begeisterung für Lenas Satellite nachgegeben und ausprobiert. Sieh an, ein Soundlogo ist ein Freizeichenton, keine Handyfunktion. Nun rufe ich mich gelegentlich selbst auf dem Handy an und nehme mich nicht an: Anstelle des üblichen Freizeichens kann ich dann Lena trällern hören. Aber was mich der Spaß kostet – wir werden sehen.

Wort des Tages: ubiquitär

Mittwoch, den 14. April 2010
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Mein Job ist der Umgang mit Sprache – allgemeinverständlicher Sprache. Deshalb fallen mir vermutlich Wörter, die nach meinem Verständnis nicht unbedingt zum Allgemeinwortschatz gehören, besonders auf. Und da man ja bekanntlich nicht aufhört zu lernen, ist das Ergründen solcher Wörter irgendwie auch spannend:

Der ubiquitären Pornographie zum Trotz ist das Verhältnis von Eltern und Kindern, Lehrern und Schülern zur eigenen Sexualität noch immer ein überaus heikles. Nach wie vor gilt alles Sexuelle insgeheim als verrucht und bleibt darum unaussprechlich.
(Quelle: Wenn wir alle Engel wären, Der vergebliche Kampf der Asketen. Anmerkungen zur sogenannten Mißbrauchsdebatte, Helmut Dahmer, JW-Feuilleton)

Ins “Deutsche übersetzt” ist hier von einer allgegenwärtigen, überall vertretenen Pornographie die Rede – eine Aussage, die nicht nur für das Internet zutrifft (manchmal scheint es, das Internet wäre nur dafür erfunden worden). Dennoch hätte die Verwendung des deutschen Begriffs der Verständlichkeit nicht geschadet, eher im Gegenteil. Der Artikel übrigens ist des Lesens wert.

Wohlbefinden organisieren: Feng Shui mit dem Akten-CD-Shredder

Montag, den 12. April 2010
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Feng Shui ist für mich kurz gefasst die Idee, das Wohlbefinden des Menschen in seiner Umgebung durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume zu erreichen. Bei mir fängt dieses Wohlbefinden im Homeoffice an, in dem ich schließlich die meiste Zeit verbringe.

Und in diesem Office steht einfach zu viel rum – vor allem Akten und Fachbücher, von denen ich mich noch nicht trennen konnte. Auch CDs/DVDs mit seit langen irrelevanten Inhalten. Aber wohin damit, das war die Frage. Ich bin das Problem jetzt mit einem CD-Papiershredder angegangen. Weg damit, das ist der erste Schritt zum Wohlbefinden.

Gesund essen kann so lecker sein

Dienstag, den 6. April 2010
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Ich muss nun gesund Essen und bin auch konsequent dabei – vermissen tue ich eigentlich nichts. Weder das Fleisch noch die Butter oder gar Bier. Von Vorteil für eine gesunde Ernährung sind die sündhaft teuren AMC-Töpfe und Schüsseln und ein Kühlschrank mit einer Nahe-Null-Grad-Zone.

Einen Tag in der Woche bin ich am Schnipseln von Salat. Paprika und anderen Sachen. Den Rest der Woche kann ich dann einfach in die verschiedenen Schüsseln greifen und mir einen lecker Salat zusammenstellen. Vorteil der Aktion mit dem gesunden Essen: Ich nehme locker dabei ab. Nun ja, einen weiteren Vorteil muss die ganze Sache ja haben.

Danke für die Genesungswünsche und frohe Ostern

Montag, den 5. April 2010
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Es hatte sich blitzartig aufgeklärt – Müdigkeit, Atemnot, Antriebslosigkeit und gelegentliches Maulen. Von Herzschmerzen überrascht fand ich mich im Krankenhaus wieder und bin nun auf dem Weg der Besserung. Gesund sein ist nicht mehr – aus dem Zustand mit eingesetzten Stents gibt es kein zurück, nur ein “Gut damit leben”. Mittlerweile kommt der Appetit wieder, auch dieses Blog wieder mit Beiträgen zu füllen.

Ich bedanke mich für alle Genesungswünsche und wünsche allen Stammlesern und Gelgenheitsbesuchern Frohe Ostern.

Datenkrake ELENA saugt Daten – auch deine?!

Dienstag, den 16. März 2010
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Ja, es gibt mich noch. Und ich bin empört. Grade eben habe ich meine Gehaltsabrechnung erneut kontrolliert. Mir wäre es ja nicht aufgefallen – wer schaut sich jeden Monat das Kleingedruckte an? Rechts oben wird bei mir bestätigt, dass ELENA (den “Elektronischen Entgeltnachweis” ) per DÜ meine Daten bekommt. Erläuterung dazu:

DÜ = Abrechungungsdaten werden gem. §97(1) SGB IV an die Zentrale Speicherstelle übermittelt. Über Ihre dort gespeicherten Daten haben Sie einen Auskunftsanspruch gem. §103(4)SGB IV.

Ich möchte das nicht!

Wer wie ich etwas dagegen unternehmen möchte, der schließt sich der Verfassungsbeschwerde an. Mit dieser Verfassungsbeschwerde soll ELENA, der “Elektronische Entgeltnachweis” kippen. Wie alle anderen Unterzeichner möchte ich erreichen, dass die zentrale Datenbank mit diesen Arbeitnehmerdaten gelöscht wird.

Zeigen wir der Politik und dem Verfassungsgericht, dass wir eine Vorratsdatenspeicherung unserer Bezüge ablehnen. Das ist unser Recht.

Verfassungsbeschwerde gegen ELENA – hier beteiligen bis 25.3.2010

Tieffliegende MicroSDs und die Datensicherung

Donnerstag, den 18. Februar 2010
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Gestern bin ich geschlagene 10 Minuten durch das Homeoffice gerobbt, um eine MicroSD zu finden. Eigentlich wollte ich das Speicherblättchen nur vorsichtig einem Gerät entnehmen. Unverhofft schnippste mir das Teilchen aber nach Freigabe der Verriegelung am Finger vorbei durch die Luft. Ich hätte nicht geglaubt, dass es auch bei einem solch kleinen Teil möglich ist, anhand des Aufprallgeräuschs den Ort annähernd zu bestimmen. Aber es ging, der Platz stimmte, aber bis ich dorthin gerobbt und mit Hilfsmitteln die 4GB wieder in der Hand hatte, dauerte es seine Zeit. Aber die Sache hatte auch ihren guten Nebeneffekt: Ich habe die SD-Karte mittels Adapter in mein LG NAS N2B1 eingesteckt und sofort eine inkrementelle Datensicherung gemacht.

Adobe Acrobat 9 Pro – Textteile durch Schwärzung in Weiß dauerhaft verschwinden lassen

Freitag, den 29. Januar 2010
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Eigentlich sah das Problem harmlos aus: Zwei Zeilen eines druckfertigen Dokuments sollten auf die Schnelle verschwinden, einfach nicht mehr zu sehen sein. Als relativ ungeübter Benutzer von Adobe Acrobat 9 Pro hatte ich aber meine Schwierigkeiten. Aber es geht mit der Funktion “Schwärzen”, die sich im Menü Erweitert -> Schwärzung verbirgt befindet.

Stelle markieren, Schwärzung anwenden – schon ist die Stelle Schwarz. Das ist der Sinn der Funktion – der Leser soll sehen, dass dort etwas fehlt. Wenn aber vorher die Farbe Schwarz auf Weiß oder Keine Farbe gestellt wird, dann verschwindet der Text und wird unsichtbar. Man könnte aber den Text nicht nur in Weiß schwärzen, sondern auch in anderen Farben …