Kontakte und Erinnerung – Bloggen als Therapie
Peter von Punkt, Punkt, Punkt und ich haben eines gemeinsam: Wir bloggen, um die Sicht auf die Dinge kurz einzufrieren und später zu rekapitulieren. So zumindest habe ich den Kern des Beitrags Warum blogge ich eigentlich? (Ziele mit meinem Blog!) verstanden:
Vor allem nutze ich die Möglichkeit zu bloggen um mir selbst die Möglichkeit zu geben meine Gedanken später einmal zu rekapitulieren, zu sehen was sich verändert hat, wie meine Sicht der Dinge sich im Laufe der Zeit entwickelt hat.
Bei der Nachschau der Beiträge aus dem Blog-Projekt von Yannick bin ich auf “Lieber spät als nie” von Athriel gestoßen. Lieber Peter, ich finde wie Du oft einen Anlass, meine Gedanken – nicht allzu entblößend – aufzuschreiben. Aber eines würde ich nie tun: Einen der Beiträge löschen. Das widerspricht meinem Wunsch, mich zu erinnern. Was nicht mehr geschrieben steht, ist entschwunden. Und genau das ist bei mir nicht gewollt.




Juli 25th, 2007 at 11:25
Guten Tag,
Mit deinem Beitrag sprichst du genau den Punkt an, der bei mir des öfteren auftrat. Was entstanden ist als ich begann zu schreiben, anno dazumal noch in analoger Form mit Papier und $Schreibwerkzeug, ist für mich heute nicht mehr zu finden, weil ich oftmals alles verbrannt oder weggeworfen habe in Hoffnung mich damit von Erinnerungen zu befreien, heute wünsche ich mir diese festgehaltenen Gedanken manchmal wieder.
Immerhin: ich mach jeden Tag eine Sicherung der Datenbank um diesem Problem vorzubeugen, denn damit lassen sich affektive Löschungen wieder rückgängig machen.
Beste Grüße
Alutil aka Peter