Ist doch gewollt
Es ist zwar eigenartig, dass nun auch die Ärzte gegen die Gesundheitskarte in elektronischer Form sind, aber jeder Widerstand dagegen ist begrüßenswert. Beim Widerstand der Ärzte ist es vermutlich nicht der Datenschutz der Patienten, der im Vordergrund steht, auch wenn er als Argument angeführt wird. Vermutlich fürchten die Ärzte eher die Kontrollmöglichkeiten der Krankenkassen.
Aber das war nicht das, was mich dabei umtreibt. Ich sehe die elektronische Gesundheitskarte in einer Reihe mit biometrischen Daten auf anderen persönlichen Dokumenten, mit RFID-Chips und Kameras an jeder möglichen Stelle. Es gab Zeiten, da haben nicht nur Datenschützer aufgeheult, sondern Menschen gehandelt. Heute ist aber ein ernsthafter Widerstand offensichtlich nicht zu sehen. Vielleicht drehen wir den Spieß um und fordern totale Überwachung? Dann erstickt der kontrollierende Apparat vielleicht an den Daten. Sicher ist das aber nicht.
[Golem.de: Ärzte fürchten Daten-GAU bei elektronischer Gesundheitskarte]




Juni 19th, 2007 at 07:52
Wer baut am Überwachungsstaat oder sind Schäuble & Co. bloss paranoid?…
Allen voran der deutsche Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble scheint seine wahre Freude daran zu haben, seine Mitbürger regelmässig mit polizei- und überwachungsstaatlichen (Terror-) Meldungen zu schockieren. Er fungiert aber nur …