25.5.2018 – Das wars, DSGVO

Aus und vorbei. Nachfolgender Tweet war der letzte Tropfen

Mag so stimmen oder auch nicht: die Panik in der Blogosphäre hat nun auch mich erreicht und die erste Recherche war niederschmetternd. Es gäbe so viel zu lesen, zu tun, zu ändern und letzten Endes nur, um das Blog zu erhalten. Den Drang zum Schreiben habe ich nicht mehr – aus Gründen, vielfältigen. Ich bin am Ende angekommen.

Macht’s gut. Noch sind einge Tage Kontakt aufzunehmen, wer es möchte. Ich lege wohl ein Backup auf DVD.

Macht’s gut und danke für den Fisch.

 

Ein PivotTable-Bericht kann einen anderen PivotTable-Bericht nicht überlappen

Diese Excel-Fehlermeldung scheint direkt aus der Hölle zu kommen: Ein PivotTable-Bericht kann einen anderen PivotTable-Bericht nicht überlappen. Vermutlich hat ein übervorsichtiger Programmierer damit nicht nur die hauptsächlichen Fehler beim Umgang mit Pivot-Tabellen abgefangen, sondern am allerletzten Ende einer Fehlerroutine alle nicht speziell ausgewerteten Fehler. Noch wahrscheinlicher scheint mir, das „PivotTable-Bericht“ über eine Variable in eine allgemeinere Fehlermeldung eingefügt wird.

Wie auch immer: Überall zu finden ist, dass bei Vorhandensein von mehr als einer Pivot-Tabelle im Arbeitsblatt eine angeforderte Aktualisierung dazu führen würde, dass die dynamische Erweiterung des gegenwärtigen Zustands mehr Platz erfordert, als der aktuelle Zwischenraum zwischen den PivotTable-Berichten zulässt. Lösung: Mehr Platz schaffen durch neue Spalten oder Zeilen oder die anderen Pivot-Tabellen in andere Arbeitsblätter der Mappe zu verlagern.

Was aber tun, wenn die Fehlermeldung immer noch erscheint, wenn in einem Arbeitsblatt nur noch eine Pivot-Tabelle ist?  Ich habe es nirgendwo bestätigt gefunden, aber mir scheint, dass in einer Mappe (nicht nur auf einem Blatt) nur Pivot-Tabellen sein können, die beim gemeinsamen Zugriff auf eine gemeinsame Datenbasis auf genau den gleichen Bereich zugreifen müssen. Wenn sich (ich vermute bei Anwendung benutzerdefinierter Ansichten oder nach dem Hinzufügen weiterer Zeilen im Datenbereich) der Datenbereich in zwei PivotTable-Berichten unterscheidet, erscheint die Meldung  Ein PivotTable-Bericht kann einen anderen PivotTable-Bericht nicht überlappen auch und lässt Aktualisierungen nicht zu. Mein Tipp zur Fehlersuche: PivotTable-Tools -> Analysieren -> Datenquelle ändern und die Bereiche der Berichte angleichen. Hat zumindest bei mir wiederholt geholfen. Viel Glück.

Süßkartoffel-Stampf

Süßkartoffelstampf oder Süßkartoffel-Pürree besteht halb und halb aus Süßkartoffeln und normalem Kartoffeln. Letztere aus mehlig kochender Sorte kochen, abgießen und mit Salz, Pfeffer, Muskat und Butter pürieren.

Süßkartoffeln waschen, im Ganzen auf einem Blech im Ofen bei 170° 2-3 Stunden garen. Ist halt Erfahrung und vom Ofen abhängig. Süßkartoffeln längs halbieren und das weiche Innere mit dem Löffel ausheben. Vorsichtig unter das Kartoffelpüree heben. Fertig.

Orkan Friederike vs. Kyrill – Erinnerungen aus dem Blogarchiv

Göttingen 18.1.2007 Orkan Kyrill
Göttingen 18.1.2007 Orkan Kyrill

Orkan Kyrill tobte wie die heutige Friederike (schwerer Sturm mit Orkanböen) tatsächlich auch am 18./19. Januar, allerdings schon im Jahr 2007. Seinerzeit gab es solche genauen Vorhersagen wie heute von Kachelmannwetter noch nicht – ich hatte mich daher einfach zu spät auf den Weg nach Hause gemacht. Das nebenstehende Bild ist vom 18.1.2007 vom Bahnhof Göttingen, gemacht mit einem seinerzeit verfügbaren Vorfahren der heutigen SmartPhones 🙂

Außerdem fand ich folgenden folgenden Text im Archiv:

Stürmische Aussichten

Das war aber auch ein Wind. Allerdings habe ich von diesem kaum etwas mitbekommen. Ich saß in der Bahn. Diese stellte erstmals bundesweit ihren Fernverkehr ein, ganze Autobahnen wurden gesperrt, hunderte Flüge gestrichen. Zehntausende Reisende verbrachten die Nacht auf Bahnhöfen, Flughäfen oder in Notunterkünften. Leider war ich einer davon, etwa 60 Kilometer vor dem Heimatbahnhof ging nichts mehr.

Bei allem Ungemach, es hätte schlimmer kommen können. Die Nacht im Zug mit wenigen, aber netten Leuten war nicht kalt, dem „Winter“ sei Dank. Die Bahn bestand auch nicht darauf, dass sich Reisende aus dem Zug in eine Turnhalle mit Feldbetten evakuieren lassen mussten. Das CinemaxX in Göttingen öffnete für die Gestrandeten die Pforten und machte Kino die ganze Nacht. Das THW sorgte für warme Suppe in der Nacht und Frühstück. Wenn die Nacht nicht so lang und der Sitz zum Schlafen so unbequem gewesen wäre … aber es war ein Erlebnis.

Alles in allem also Pluspunkte für die Bahn, die für den völligen Stillstand sogar gelobt wurde. Dabei munkelte jemand ganz leise über ICE-Triebfahrzeuge, die wegen ihres geringen Gewichts bei Windböen aus den Gleisen gehoben werden könnten. Und leise Fragen kamen auf, ob die termingerechte Fertigstellung des mit Getöse erbauten Hauptbahnhofs in Berlin nicht doch zu Lasten der Qualität gegangen ist. Und die Frage, wie oft die windigen Ereignisse in der nahen Zukunft wohl erneut auftreten – mir reicht es, einmal mittendrin gewesen zu sein.

Letzterer Wunsch ist mir erfüllt worden – heute saß ich bequem im Homeoffice und ließ mir den Wind von der Fensterscheibe abhalten. Schadlos überstanden. Das ist eine gute Nachricht bei all den heutigen Schadensmeldungen.

 

Women in Crime: Mississippi von J.M. Redmann @Zeilenkino

Eine Twittertimeline mit ausgesuchten Twitterati hat ihre Reize – oft genug tauchen anregende Beiträge auf, die zu weiteren Recherchen führen. Als bekennender Fan der Ariadne-Krimis sprang mir heute sofort eine Rezension zu Women in Crime: Mississippi von J.M. Redmann ins Auge. Das unverkennbare schwarzgelbe Cover war der Eyecatcher, es deutet auf einen Krimi aus dem vergangenen Jahrhundert hin. Ich weiß, dass ich den Titel antiquarisch erworben und auch gelesen habe und weiß auch noch, dass er seinerzeit in meinem Kopf zwiespältige Gedanken ausgelöst hatte. Es ist der Rezension von Sonja Hartl aka. @Zeilenkino zu verdanken, dass mir dieser Krimi wieder in die Erinnerung kam – Danke. Aber lest das selbst hier.

 

 

Weihnachten im All mit Perry Rhodan Miniserien – Hörbücher von @audiblede

Echte Fans werden mich steinigen. Aber das Angebot im Abonnement von Audible ist in meinen Augen ein guter Einstieg in die Welt von Perry Rhodan. Ich bin damit ein so genannter Späteinsteiger – die bunten Heftchen mit den charakteristischen Titelblättern waren nicht das, was mich im Kiosk zu einem Kauf anregt hätte. Aber ich mag meine Hörbücher eben lang – alles über 20 Stunden findet mein Interesse zuerst. Und so stieß ich auf die Miniserien. Zusammenstellungen der auch als Einzelbücher verfügbaren Hörbücher. Im Abo sind die Miniserien echte Schnäppchen. Und außerdem sind es nur noch 19 Jahre, bis Perry das Raumschiff auf dem Mond findet …

Perry Rhodan Andromeda 1-6: Der komplette Zyklus Es ist das Jahr 1312 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Eine dunkle Macht überzieht die friedliebenden Zivilisationen in Andromeda mit Terror und Verwüstung. (51h 36min)

Perry Rhodan Arkon: Die komplette Miniserie: Im Sommer 1402 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: ise der Impuls des Schreckens erwacht: Sie sind die Elite des Imperiums: Arkoniden der obersten Schicht. Sie werden manipuliert, eine fremde Macht übernimmt ihren Willen. (41h 21min)

Perry Rhodan Stardust: Die komplette Miniserie: Das ist klassische Space Opera mit viel Action und einem „kosmischen Hauch“ – zwölf Hörbücher ergeben ein abgeschlossenes Epos. Im Mai 1513 Neuer Galaktischer Zeitrechnung bricht Perry Rhodan zu einer diplomatischen Mission auf: Mithilfe der exotischen Technik des Polyport-Systems reist er in die ferne Galaxis Anthuresta. (46h 14min)

PERRY RHODAN-Terminus: Das Jahr 1523 Neuer Galaktischer Zeitrechnung: Uralte Obelisken weisen eine Spur in die Vergangenheit – Perry Rhodan muss zum Planeten Terminus vorstoßen. (44h 31min)

Gesamtlänge 182h 42min (4×9,99 = 39,96 Euro im Abonnement)

Alles Gute für 2017

Entschleunigen. Weniger selbst auferlegte Zwänge. Luft holen, nachdenken, agieren. Mehr Vorsätze braucht ein Jahr nicht. Ich will jetzt nicht betonen, mittlerweile zur Weisheit gealtert zu sein – aber vieles, selbst dieses Blog, ist deutlich weniger wichtig als noch Jahre zuvor. Das erschließt sich jedem Leser des Blogs, wenn er die Artikelfrequenz von 2016 z.B. mit der von 2006 vergleicht. Da waren es täglich manchmal drei Artikel auf drei – fünf verschiedenen Blogs. Irre, aus heutiger Sicht. Wenn man die mehr oder weniger sinnvoll verbrachte Lebenszeit am Computer Revue passieren lässt und deren Folgen wie Herzkasper und gescheiterte Beziehungen… – lassen wir das. Es hat keinen Sinn, das frühere Leben mit dem Wissen von heute zu verdammen. Jeder Augenblick war und ist, wie er war und ist – vor allem nicht zu ändern. Also lasst uns vorausschauen und hoffen, dass die Welt 2017 nicht untergeht und wir uns alle als Sternenstaub neu arrangieren müssen. In diesem Sinne:  Alles Gute für 2017.

T-Online Freemail in Outlook einrichten – Zugriff funktioniert nicht

Eine Freemail Adresse bei T-Online einzurichten ist kein Ding. Nach dem Klick auf Jetzt kostenlos einrichten dauert es keine drei Minuten und die erste Mail kann mit diesem Account über das Webinterface geschickt und empfangen werden. Soweit so gut. Wer aber arbeitet heute noch mit einem Webinterface Telekom E-Mail Center am Computer oder die Telekom Mail App? Es gibt ausreichend Programme anderer Anbieter wie Microsoft Outlook, Mozilla Thunderbird oder auf mobilen Geräten vorinstallierte Applikationen wie z.b. Apple Mail.

Also geht man mit Elan an das Einrichten des Kontos in einer anderen App. Und siehe da, nix geht. Zuerst kommen zur Fehlerbehebung solche Gedanken wie Tippfehler bei Anmeldedaten, Serveradressen usw. Dann wird gegoogelt oder gebingt und man erhält noch den Tipp mit der verschlüsselten Verbindung. Aber es hilft nix.

Der Grund ist auch ein ganz anderer: Das bei der Einrichtung des Freemail-Kontos eingerichtete Passwort ist nicht das so genannte E-Mail-Passwort. Das ist eigentlich gut bedacht. Man muss damit anderen Personen, die nur die Mailadresse verwenden, nicht aber die Einstellungen verwalten sollen, nicht das Passwort für das Freemail Konto geben. Das Problem ist nur, dass die Notwendigkeit dieses zweiten Passworts in den Tiefen des Telekom E-Mail Center versteckt ist.

Problemlösung:

  1. Sie lesen die Bestätigungsmail über die Einrichtung der Freemailadresse und finden dort den im Abschnitt „Verwalten Sie in den Anmeldeeinstellungen bequem Ihre Benutzerdaten und Passwörter.
  2. Suchen Sie im Telekom E-Mail Center nach „E-Mail-Passwort“

Über beide Wege setzen Sie ein E-Mail-Passwort fest, das Sie bei der Einrichtung mit Ihrer FreeMail-Adresse@t-online verwenden können. Dieses Passwort können Sie für die Einrichtung beliebig vieler E-Mail-Programme verwenden und es bei Bedarf oder Mißbrauch in den Kontoeinstellungen einsehen, löschen und bearbeiten.

Microsoft Excel – per Schnellformatierung erstellte Tabellenbereiche finden

In meinem Artikel „Microsoft Excel – Befehl Benutzerdefinierte Ansicht grau und nicht verfügbar“ hatte ich begründet, warum mitunter benutzerdefinierte Ansichten nicht verfügbar sind. Man kann in Excel in einer Arbeitsmappe nur eines haben: Schnellformatierung mit Hilfe von Tabellenvorlagen oder benutzerdefinierte Ansichten:

Falls  also der Befehl Ansicht -> Benutzerdef. Ansicht nicht verfügbar ist, dann hilft nur, alle als Tabelle formatierten Bereiche wieder in „normale“ Bereiche umzuwandeln. Als Tabelle formatierten Bereiche sind durch gesetzte Filter und ein spezielles Kontextmenü erkennbar, in dem ein Menübefehl Tabelle sichtbar ist: Eine Zelle der Tabelle markieren, Kontextmenü durch Rechtsklick öffnen, Tabelle -> In Bereich konvertieren. Danach gibt es wieder die Möglichkeit, benutzerdefinierte Ansichten zu verwenden – oder es gibt in der Mappe noch andere Tabellenbereiche.

Bleibt also die Frage: Wie kann man die per Schnellformatierung erstellten Tabellenbereiche möglichst schnell finden? Schließlich kann es irgendein kleiner Bereich in einem von vielen Excel-Arbeitsblättern sein, der die benutzerdefinierten Ansichten für die gesamte Mappe ausschließt.

Es ist wie immer nur ein kleiner Trick: Mit der Tastenkombination STRG+G (g für Go to, gehe zu) öffnet ein Dialogfeld, in dem die tabellenbereich am automatisch erstellten Namen zu erkennen sind, z.B. „Table1“. Markieren, OK klicken und der Zellzeiger befindet sich inmitten des „schuldigen“ Bereichs.

Alternativ könnte man das Registerblatt mit der schön formatierten Tabelle auch einfach in eine separate Arbeitsmappe verschieben …